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Civilization 7

Civilization 7 greift nach den Sternen - und Gandhi kommt endlich

Firaxis kündigt auf der PAX West ein viertes Zeitalter, eine Erdkarte und die erste kostenpflichtige Erweiterung Earthrise an

Republic of Pixels Redaktion06. September 2026 · 01:49 Uhr3 Min. Lesezeit
Civilization 7 greift nach den Sternen - und Gandhi kommt endlich
Bild: Polygon
Kurzfassung
  • Firaxis und 2K haben auf einem PAX-West-Panel die erste kostenpflichtige Erweiterung für Civilization 7 angekündigt: Earthrise erscheint 2027.
  • Noch diesen Monat bringt Update 1.5.0 eine Erdkarte, historisch korrekte Startpositionen und Verbesserungen bei Kartengenerierung, Diplomatie und Interface.
  • Das Gratis-Update Arc of Tomorrow ergänzt 2027 ein viertes Zeitalter - das Atomzeitalter - samt neuem Tech- und Kulturbaum, Sozialpolitik und Anführer Gandhi.
  • Earthrise erweitert alle Zeitalter um Weltraumthemen und ergänzt Bauwerke gegen Naturkatastrophen und globale Erwärmung.

Firaxis Games und 2K haben auf einem Panel der PAX West die erste kostenpflichtige Erweiterung für Sid Meier's Civilization 7 angekündigt. Sie trägt den Namen Earthrise, erscheint 2027 und dreht sich um das Wettrennen ins All sowie um Ingenieursbauten gegen Naturkatastrophen. Bis dahin bleibt das 4X-Strategiespiel aber nicht stehen: Zwei kostenlose Updates sollen das Spiel bis zum Erweiterungsstart Schritt für Schritt umbauen - eines davon fügt sogar ein komplett neues Zeitalter hinzu.

4.

Zeitalter: Das Atomzeitalter hängt sich ans Ende der Zeitleiste

1.5.0

Update mit Erdkarte erscheint noch diesen Monat auf allen Plattformen

2027

Jahr, in dem Arc of Tomorrow und danach Earthrise erscheinen

Update 1.5.0: Endlich die echte Erde

Den Anfang macht ein Update, dem Firaxis nicht einmal einen Namen gegeben hat: Version 1.5.0 rollt noch in diesem Monat auf allen Plattformen aus und konzentriert sich auf Komfort. Der grösste Brocken ist eine Karte der Erde - inklusive der Möglichkeit, die eigene Zivilisation an ihrer historisch korrekten Position starten zu lassen. Wer bisher mit den prozedural erzeugten Welten gefremdelt hat, bekommt also erstmals den Klassiker geboten, den ältere Serienteile längst hatten.

  • Neue Erdkarte mit historisch akkuraten Startpositionen
  • Verbesserungen an der Kartengenerierung
  • Überarbeiteter Einsatz von Einfluss in der Diplomatie
  • Anpassungen an der Benutzeroberfläche

Arc of Tomorrow: Ein viertes Zeitalter - und Gandhi

Deutlich grösser fällt das erste Major-Update des kommenden Jahres aus, das den Namen Arc of Tomorrow trägt. Es hängt ein viertes Zeitalter ans Ende der Zeitleiste: das Atomzeitalter. Gemeint ist damit die moderne Epoche, und Firaxis füllt sie nicht nur mit ein paar Einheiten, sondern mit eigener Stadtarchitektur, einem eigenen Technologie- und Kulturbaum, Sozialpolitiken und erzählerischen Ereignissen. Dazu kommen neue Güter wie angereichertes Uran und grosse Werke des Films, die der eigenen Zivilisation Vorteile verschaffen.

Der wohl grösste Zuschauermagnet ist aber ein Name: Gandhi, der berüchtigtste Anführer der Serie, kommt im Zuge von Arc of Tomorrow erstmals in Civilization 7. Wer nicht bis zum Release 2027 warten will, kann sich bereits jetzt für einen Playtest anmelden, der noch in diesem Jahr starten soll. Entscheidend für die Community: Auch dieses Update ist kostenlos.

Earthrise: Der Weltraum beginnt schon in der Antike

Den Abschluss bildet später im Jahr 2027 die kostenpflichtige Erweiterung Earthrise. Ihr Kniff: Der Blick nach oben bleibt nicht dem Endspiel vorbehalten, sondern zieht sich durch sämtliche Zeitalter. In Antike und Erkundungszeitalter erforschen Spielerinnen und Spieler das Sonnensystem und den Weltraum in ersten Ansätzen und dürfen entdeckte Himmelskörper sogar benennen. Im modernen Zeitalter folgen Orbitalmissionen um die Erde, im Atomzeitalter dann die eigene Raumfahrtbehörde - inklusive Erkundung des Sonnensystems und Ressourcen, die zurück auf der Erde Wirkung entfalten.

  • Antike/Erkundung: frühe Forschung zu Sonnensystem und Weltraum, Benennung von Himmelskörpern
  • Modernes Zeitalter: Orbitalmissionen rund um die Erde
  • Atomzeitalter: eigene Raumfahrtbehörde, Erkundung des Sonnensystems, neue Ressourcen
  • Neue Einheitenfähigkeiten und Technologien, die das Terrain der Karte verändern
  • Neue Ingenieursbauten gegen Naturkatastrophen und globale Erwärmung

Einordnung

Der Fahrplan verrät einiges über die Prioritäten von Firaxis: Die Kritikpunkte, die Civilization 7 seit Erscheinen begleiten - fehlende Erdkarte, Diplomatie über Einfluss, das abrupte Ende der Zeitleiste vor der Gegenwart -, werden allesamt kostenlos abgearbeitet, bevor überhaupt Geld verlangt wird. Erst Earthrise ist ein Bezahlprodukt, und es setzt thematisch dort an, wo Firaxis mit Civilization: Beyond Earth schon einmal experimentiert hat, ohne diesmal die Erde zu verlassen. Zu Preis, konkretem Termin und Umfang der Erweiterung gibt es bislang keine Angaben. Klar ist nur: Wer Civilization 7 vorerst zur Seite gelegt hat, bekommt bis 2027 gleich mehrere Gründe, noch einmal hineinzuschauen - der erste davon schon in diesem Monat.

Warum das wichtig ist

Civilization 7 bekommt seinen bislang grössten Umbau: Ein zusätzliches Zeitalter verlängert jede Partie bis in die Moderne, und der Weltraum wird erstmals nicht nur zum Endspiel-Ziel, sondern zieht sich durch die gesamte Kampagne. Wichtig für die Kaufentscheidung: Ein Grossteil der Neuerungen kommt gratis, erst Earthrise kostet extra.

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