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Steam Frame

Setup-Videos geleakt — nur der Preis fehlt noch

Ein durchgerutschtes Client-Update und ein Hinweis aus einem Discord-Server deuten auf den nahenden Start von Valves VR-Headset hin — bestätigt ist der Termin aber nicht

Republic of Pixels Redaktion20. August 2026 · 15:04 Uhr3 Min. Lesezeit

Gerücht / Leak: Dieser Artikel behandelt unbestätigte Informationen aus Leaks oder Insider-Quellen. Wir kennzeichnen das klar und ordnen ein, was gesichert ist und was Spekulation bleibt.

Steam Frame: Setup-Videos geleakt — nur der Preis fehlt noch
Bild: ComputerBase

KURZFASSUNG

  • Ein Update des ARM-Steam-Clients enthielt Unboxing-, Login- und Einrichtungsvideos zum Steam Frame — Valve zog es schnell zurück, die Clips waren aber längst gesichert
  • Der Entwickler von Gunman Contracts schreibt im Discord des Spiels, die Bekanntgabe des Launch-Termins stehe unmittelbar bevor; sein VR-Titel soll zeitgleich erscheinen
  • Offiziell gilt weiterhin nur das Zeitfenster Sommer 2026 — ein konkretes Datum und vor allem ein Preis fehlen
  • Alle Angaben zum Termin sind unbestätigt und beruhen auf Leaks beziehungsweise Entwickleraussagen

Valve scheint dem Start seines VR-Headsets Steam Frame deutlich näher zu sein, als die vage Angabe «Sommer 2026» vermuten lässt. Über ein Update des ARM-Steam-Clients wurden mehrere Videos ausgeliefert, die Unboxing, Anmeldung und Einrichtung des Geräts zeigen. Valve nahm das Material rasch wieder offline — zu spät: Nutzerinnen und Nutzer hatten die Clips bereits gesichert und verbreitet. Parallel dazu spricht ein Entwickler von einer Terminankündigung, die kurz bevorstehe. Offiziell bestätigt ist davon nichts.

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Sommer 2026

offizielles Zeitfenster für die Veröffentlichung des Steam Frame

1.039 €

Einstiegspreis der Steam Machine, die seit Juni per Warteliste bestellbar ist

440 g

Gewicht von Hauptmodul und Kopfhalterung zusammen

Was in den geleakten Videos steckt

Die Clips wirken wie das fertige Onboarding-Paket eines Verkaufsprodukts. Sie erklären die Ersteinrichtung und die Anmeldung — ein Steam-Konto ist dafür zwingend nötig — und führen durch das Zubehör. Nach dem versehentlichen Leak hat Valve die Videos laut Eurogamer selbst wieder veröffentlicht, allerdings ohne sie offiziell zu bewerben; über das Steam-Backend lassen sie sich auffinden. Genau diese Vorbereitung gilt als stärkster Hinweis darauf, dass der Launch nicht mehr weit entfernt ist.

  • Unboxing sowie Login und Ersteinrichtung des Headsets
  • Anbringen von Kopfband und Lichtblockern
  • Erklärvideo zum kabellosen Funkadapter für die PC-Verbindung
  • Hinweise zu verschiedenen Ergonomie-Zubehörteilen

Ein Mod-Projekt als Terminverräter

Den zweiten Hinweis liefert ausgerechnet ein Spiel. Gunman Contracts startete als Mod für Half-Life: Alyx und soll wegen des grossen Interesses als eigenständige Version in den Early Access auf Steam kommen. Im offiziellen Discord-Server des Projekts erklärte Entwickler ANB_Seth, der Titel erscheine zeitgleich mit Valves Headset — und die Enthüllung des Launch-Datums stehe kurz bevor. Ein konkretes Datum nannte er nicht.

Die Enthüllung des Launch-Datums für das Steam Frame steht unmittelbar bevor.
ANB_Seth, Entwickler von Gunman Contracts, im Discord des Spiels

Wer beide Puzzleteile zusammenlegt, landet bei einer plausiblen, aber unbelegten Schlussfolgerung: Terminankündigung und Verkaufsstart — beziehungsweise die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste einzutragen — könnten zeitlich eng beieinanderliegen. Dass Valve das Sommerfenster überhaupt noch hält, wäre angesichts der aktuellen Speicherkrise keine Selbstverständlichkeit.

Die Vorgeschichte: Hardware-Jahr mit Preisaufschlag

Das Steam Frame wäre nach dem Controller und der Steam Machine Valves dritte Hardware-Veröffentlichung dieses Jahr. Die Steam Machine lässt sich seit Juni ab 1.039 Euro über ein Wartelistenverfahren im hauseigenen Store ordern — teurer, als ursprünglich geplant. Denn statt den Start wegen der RAM-Knappheit zu verschieben, drehte Valve an der Preisschraube. Genau das dürfte auch beim Headset drohen, dessen Preis bislang komplett offen ist.

Im Hintergrund läuft die Vorbereitung längst: Anfang Juni wurde das «Verified»-Programm neben der Steam Machine auch auf das Steam Frame ausgeweitet, damit Spielerinnen und Spieler auf einen Blick erkennen, welche Titel laufen. Zudem arbeitet das Open-Source-Haus Collabora gemeinsam mit Valve an einem ARM64-Port von Arch Linux für das Gerät — ein Detail, das die technische Ausrichtung erklärt.

Was das Headset können soll

Das Steam Frame setzt auf einen Snapdragon 8 Gen 3 in 4 nm, 16 GB LPDDR5X als Unified Memory und 256 GB oder 1 TB UFS-Speicher, erweiterbar per microSD. Pro Auge löst das LCD mit 2.160 × 2.160 Pixeln auf, die Bildwiederholrate reicht von 72 bis 120 Hz, Pancake-Linsen decken ein Sichtfeld von bis zu 110 Grad ab. Vier monochrome Kameras blicken nach aussen, zwei nach innen. Als Betriebssystem läuft SteamOS 3, gefunkt wird per Wi-Fi 7 sowie über einen beiliegenden Adapter für die PC-Verbindung. Hauptmodul und Kopfhalterung wiegen zusammen 440 Gramm, das Hauptmodul allein 185 Gramm.

Einordnung

Fertige Setup-Videos im Live-Client sind ein hartes Indiz — sie entstehen nicht Monate vor dem Verkaufsstart. Trotzdem gilt: Weder ein Datum noch ein Preis sind bestätigt, und die Aussage aus dem Gunman-Discord bleibt eine Entwicklermeinung, keine Valve-Ankündigung. Die spannendere Frage ist ohnehin nicht das Wann, sondern das Wie viel. Nach dem Preisaufschlag bei der Steam Machine dürfte sich am Preisschild entscheiden, ob das Steam Frame zum Massenprodukt wird oder zum teuren Liebhaberstück.

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WARUM DAS WICHTIG IST

Das Steam Frame ist Valves Versuch, VR aus der Nische zu holen: Es läuft standalone mit SteamOS oder kabellos am PC. Wer auf ein Headset spart, muss aber weiter mit der offenen Preisfrage leben — und die Speicherkrise hat bereits bei der Steam Machine für einen spürbaren Aufschlag gesorgt.

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