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Steam Frame

Termin «steht unmittelbar bevor» — sagt ein Modder

Der Entwickler von Gunman Contracts will zeitgleich mit Valves VR-Headset starten — offiziell bestätigt hat Valve davon bislang nichts

Republic of Pixels Redaktion16. August 2026 · 11:49 Uhr3 Min. Lesezeit

Gerücht / Leak: Dieser Artikel behandelt unbestätigte Informationen aus Leaks oder Insider-Quellen. Wir kennzeichnen das klar und ordnen ein, was gesichert ist und was Spekulation bleibt.

Steam Frame: Termin «steht unmittelbar bevor» — sagt ein Modder
Bild: ComputerBase

KURZFASSUNG

  • Der Entwickler von Gunman Contracts schreibt im Discord des Spiels, die Enthüllung des Steam-Frame-Launchdatums stehe unmittelbar bevor
  • Gunman Contracts soll zeitgleich mit Valves VR-Headset in den Early Access starten — ein konkreter Termin fällt nicht
  • Valve selbst nennt weiterhin nur den Zeitraum Sommer 2026; ein Preis ist bis heute nicht bekannt
  • Alles unbestätigt: Eine offizielle Terminbestätigung von Valve steht aus

Seit der Ankündigung nennt Valve für das Steam Frame nur einen groben Zeitraum: Sommer 2026. Ein Kommentar aus einer eher unerwarteten Ecke deutet nun darauf hin, dass daraus bald ein konkretes Datum werden könnte. Der Entwickler des VR-Shooters Gunman Contracts hat im offiziellen Discord-Server des Spiels durchblicken lassen, dass die Enthüllung des Launchtermins kurz bevorsteht. Bestätigt ist davon bislang nichts — Valve selbst schweigt weiterhin.

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Sommer 2026

bislang einziger offizieller Zeitrahmen für das Steam Frame

2.160 × 2.160

Pixel pro Auge auf dem LCD-Panel des Headsets

1.039 €

Einstiegspreis der Steam Machine, die seit Juni per Warteliste bestellbar ist

Ein Discord-Kommentar — aber kein Datum

Gunman Contracts hat eine ungewöhnliche Vorgeschichte: Der Titel startete als Mod für Half-Life: Alyx und stiess dort auf so grosses Interesse, dass daraus eine eigenständige Fassung wurde, die demnächst im Early Access auf Steam erscheinen soll. Entwickler ANB_Seth erklärte im Discord des Spiels, dass sein VR-Titel zeitgleich mit Valves Headset veröffentlicht werde — und dass die Enthüllung des Steam-Frame-Launchdatums «unmittelbar bevorsteht» (via Videocardz). Einen Termin nennt er allerdings nicht, weder für das Headset noch für das eigene Spiel.

Wichtig ist die Einordnung: Das ist die Aussage eines externen Entwicklers in einem Community-Kanal, keine Ankündigung von Valve. Wer als Partner früh informiert wird, weiss zwar oft mehr als die Öffentlichkeit — Zeitpläne für Hardware verschieben sich aber notorisch spät und ohne Vorwarnung.

Was sonst noch auf einen nahen Start hindeutet

Die Aussage steht nicht allein. Anfang Juni hat Valve das «Verified»-Programm, das Spiele auf Kompatibilität einstuft, neben der Steam Machine auch auf das Steam Frame ausgeweitet. Parallel arbeitet das auf Open Source spezialisierte Unternehmen Collabora gemeinsam mit Valve an einem ARM64-Port von Arch Linux für das Headset — die technische Grundlage für SteamOS auf dem Snapdragon-Chip. Und mit der Steam Machine ist bereits eine Schwester-Hardware seit Juni im Valve-Store gelistet, dort ab 1.039 Euro über ein Wartelistenverfahren.

Genau dieses Verfahren macht den möglichen Ablauf beim Headset absehbar: Terminankündigung und die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste einzutragen, könnten zeitlich eng beieinanderliegen. Das ist aber ausdrücklich Spekulation und von Valve nicht bestätigt.

Der Unsicherheitsfaktor heisst RAMageddon

Ein Risiko bleibt die anhaltende Speicherkrise, in der Branche längst als «RAMageddon» bekannt. Ein Gerät mit 16 GB LPDDR5X als Unified Memory und bis zu 1 TB UFS-Speicher ist davon direkt betroffen. Bei der Steam Machine hat Valve gezeigt, wie es damit umgeht: Statt den Start zu verschieben, drehte das Unternehmen an der Preisschraube. Sollte es beim Steam Frame ebenso laufen, spräche das für einen Release im genannten Sommerfenster — dann aber womöglich zu einem Preis, den Valve bis heute nicht genannt hat.

Die Technik im Überblick

  • Snapdragon 8 Gen 3 in 4 nm (ARM64), 16 GB LPDDR5X als Unified Memory
  • 256 GB oder 1 TB UFS-Speicher, zusätzlich ein microSD-Slot
  • LCD mit 2.160 × 2.160 Pixeln je Auge, 72 bis 120 Hz, Pancake-Linsen mit bis zu 110 Grad Sichtfeld
  • Wi-Fi 7 (2x2) plus mitgelieferter Funkadapter (Wi-Fi 6) für die Verbindung zum PC, Bluetooth 5.4
  • 440 g inklusive Kopfhalterung mit integrierten 2-Wege-Lautsprechern und Akku, 185 g für das Hauptmodul allein
  • 21,6-Wh-Akku, Laden mit bis zu 45 Watt, Betriebssystem SteamOS 3

Einordnung

Ein Discord-Kommentar ist keine Pressemitteilung — als alleiniger Beleg taugt er nicht. In Kombination mit dem erweiterten Verified-Programm, dem laufenden Linux-Port und der bereits bestellbaren Steam Machine ergibt sich aber das Bild einer Plattform, die kurz vor der Marktreife steht. Für Interessierte heisst das vor allem eines: Wer sich für das Steam Frame vormerken lassen will, sollte die offiziellen Valve-Kanäle im Auge behalten. Die entscheidende offene Frage bleibt der Preis — und den hat Valve bis heute nicht verraten.

COMMUNITY-UMFRAGE

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WARUM DAS WICHTIG IST

Das Steam Frame ist Valves erster Anlauf, ein eigenständiges VR-Headset mit SteamOS und ARM-Chip zu etablieren — und damit die Steam-Bibliothek ohne PC-Zwang aufs Gesicht zu bringen. Wann der Verkauf startet und zu welchem Preis, entscheidet darüber, ob das Gerät eine Nische bleibt oder Meta ernsthaft Konkurrenz macht.

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