Nintendo Switch
Nintendo repariert erdbebengeschädigte Switch-Konsolen kostenlos
Nach dem schweren Erdbeben in Kumamoto unterstützt der Konzern Betroffene mit Gratis-Reparaturen und einer Spende an das Rote Kreuz

KURZFASSUNG
- Ein Erdbeben der Stärke 6.8 traf am 28. Juli 2026 die Region Kumamoto in Japan, mindestens 38 Menschen kamen ums Leben.
- Nintendo bietet Bewohnern der als Katastrophengebiet eingestuften Zonen kostenlose Reparaturen für Switch, Switch 2 und Zubehör an, unabhängig von der Garantie.
- Die Regelung gilt für Anfragen bis zum 1. Februar 2027, Nintendo spendet zusätzlich 50 Millionen Yen an das japanische Rote Kreuz.
- The Pokémon Company spendete 100 Millionen Yen, Sony ebenfalls 50 Millionen Yen für die Erdbebenhilfe.
Nach dem Erdbeben der Stärke 6.8, das am 28. Juli 2026 die japanische Stadt Kumamoto erschütterte, hat Nintendo eine Unterstützungsmassnahme für betroffene Kundinnen und Kunden angekündigt. Wer in einer laut Katastrophenschutzgesetz offiziell ausgewiesenen Notstandszone lebt, kann beschädigte Nintendo-Produkte wie die Switch, die Switch 2 und dazugehöriges Zubehör kostenlos reparieren lassen, unabhängig davon, ob noch Garantie besteht. Ausgenommen sind lediglich Geräte, die laut Nintendo irreparabel beschädigt sind.
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38
bestätigte Todesopfer des Erdbebens in Kumamoto
50 Mio. Yen
Spende von Nintendo an das japanische Rote Kreuz
1. Feb. 2027
Frist für Anträge auf kostenlose Reparatur
Ausmass der Katastrophe
Rund zwei Wochen nach dem Beben sind über 8'000 Menschen aus den am stärksten betroffenen Gebieten evakuiert worden. Schätzungen zufolge wurden etwa 700 Häuser vollständig zerstört, weitere 12'000 beschädigt, und rund 45'000 Haushalte haben derzeit keinen Zugang zu fliessendem Wasser. Zu den dramatischsten Ereignissen zählt der Einsturz eines örtlichen Aeon-Einkaufszentrums. Die Rettungs- und Aufräumarbeiten werden zusätzlich durch aussergewöhnlich hohe Sommertemperaturen erschwert, welche die Gefahr von Hitzschlag und Erschöpfung erhöhen, während Behörden gleichzeitig mögliche Nachbeben im Blick behalten.
Spielebranche zeigt Solidarität
Nintendo reiht sich mit seiner finanziellen Unterstützung in eine breitere Reaktion der japanischen Spielebranche ein. The Pokémon Company hat bereits 100 Millionen Yen für die Erdbebenhilfe zur Verfügung gestellt, Sony steuerte ebenfalls 50 Millionen Yen bei. Nintendo selbst formulierte in einer offiziellen Mitteilung sein Beileid für die Betroffenen.
“Wir sprechen allen vom Erdbeben in Kumamoto im Jahr 2026 Betroffenen unser tiefstes Mitgefühl aus. Wir werden Kundinnen und Kunden in den gemäss Katastrophenschutzgesetz ausgewiesenen Gebieten bis zum 1. Februar 2027 kostenlose Reparaturen für unsere Produkte anbieten. Zusätzlich spenden wir zur Unterstützung der Betroffenen 50 Millionen Yen über das japanische Rote Kreuz.”
Gemessen an der Grössenordnung der Katastrophe wirkt die Reparaturzusage für Spielkonsolen wie ein kleiner Beitrag. Für Betroffene, die ohnehin mit Wohnungsverlust und fehlender Wasserversorgung kämpfen, kann eine funktionierende Konsole jedoch ein seltener Moment der Ablenkung im Alltag der Katastrophenbewältigung sein. Die Massnahme reiht sich in eine längere Tradition japanischer Unternehmen ein, bei Naturkatastrophen konkrete Unterstützung neben reinen Geldspenden zu leisten.
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WARUM DAS WICHTIG IST
Für Spielerinnen und Spieler in der betroffenen Region bedeutet die Massnahme direkte, praktische Hilfe in einer existenziellen Ausnahmesituation. Sie zeigt zudem, wie grosse Spielehersteller in Japan gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, wenn Naturkatastrophen auch Alltagsgüter wie Spielkonsolen betreffen.
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