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Diablo 4

Diablo kommt nach Diablo 4 - und die Amazone bringt Speere mit

Blizzard packt zur BlizzCon 2026 drei Ankündigungen aus: Jubiläums-Season, neue Klasse als separates DLC-Paket und den bestätigten Switch-2-Port

Republic of Pixels Redaktion13. September 2026 · 05:04 Uhr2 Min. Lesezeit
Diablo kommt nach Diablo 4 - und die Amazone bringt Speere mit
Bild: play3.de
Kurzfassung
  • Die Amazone kommt im ersten Halbjahr 2027 als separates DLC-Klassenpaket - nicht als Teil einer Story-Erweiterung
  • Season 15 «Hell's Legacy» startet am 15. September 2026 und bringt erstmals Diablo, Mephisto und Baal gemeinsam ins Spiel
  • Diablo 4: The Age of Hatred Collection erscheint am selben Tag für Switch 2 - inklusive beider Erweiterungen und Maussteuerung
  • Zusätzlich angekündigt: ein Crossover-Event mit CD Projekt REDs The Witcher

Blizzard hat die BlizzCon 2026 in Anaheim mit einer Eröffnungszeremonie begonnen, die vor allem eine Botschaft transportierte: Diablo 4 ist trotz der Ankündigung von Diablo 5 noch lange nicht abgeschrieben. Gleich drei Neuigkeiten betreffen das laufende Action-Rollenspiel - eine neue spielbare Klasse für 2027, eine Jubiläums-Season, die kommende Woche startet, und der offiziell bestätigte Port für Nintendos Switch 2.

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15. Sept.

Start von Season 15 und Release der Switch-2-Fassung

1. Hj. 2027

Zeitfenster für die Amazone als DLC-Klasse

30 Jahre

Jubiläum, das die neue Season feiert

Die Amazone kehrt zurück - und bringt eine neue Waffengattung

Die wohl grösste Ankündigung für Bestandsspieler: Die Amazone wird im ersten Halbjahr 2027 spielbar. Seit Diablo 2 war die Klasse in der Hauptreihe nicht mehr verfügbar. Sie setzt erwartungsgemäss auf schnelles Fernkampf-Gameplay mit dem Bogen, bringt mit Speeren und Wurfspiessen aber auch eine Waffengattung ins Spiel, die es in Diablo 4 bislang überhaupt nicht gab. Das dürfte nicht nur die Amazone selbst betreffen, sondern perspektivisch auch die Loot-Tabellen und den Itemisierungs-Unterbau.

Überraschend kommt der Zeitpunkt für Lore-Kenner nicht: Bereits die Erweiterung «Lord of Hatred» führte die Spielerschaft nach Skovos, die Heimat der Amazonen. Dort spielten sie in der Hauptquest eine tragende Rolle - nur eben nicht als wählbare Klasse.

Kein Erweiterungs-Zwang: die Amazone wird separat verkauft

Der entscheidende Unterschied zu bisherigen Klassen-Releases steckt im Geschäftsmodell. Blizzard koppelt die Amazone nicht an eine vollwertige Story-Erweiterung, sondern verkauft sie als eigenständiges DLC-Paket. Das Vorbild ist offensichtlich: Schon bei Diablo 3 wurde der Totenbeschwörer mit «Rise of the Necromancer» als abgetrennter Zusatz angeboten. Wer also nur die neue Klasse will und auf eine grosse Kampagnen-Erweiterung verzichten kann, muss künftig nicht mehr das gesamte Paket kaufen. Einen Preis nannte Blizzard bislang nicht.

Season 15: Nach drei Jahren betritt Diablo endlich sein eigenes Spiel

Zum 30. Jubiläum der Reihe startet am 15. September 2026 die Season «Hell's Legacy» - und die spielt sich wie ein Best-of der Franchise-Geschichte. Erstmals seit dem Launch vor über drei Jahren tritt der Namensgeber selbst auf: Diablo, Mephisto und Baal sind zum ersten Mal gemeinsam vertreten. Durch die zeitreisegetriebene Kampagne führt mit Deckard Cain ein Wiedersehen, das viele Fans erwartet haben dürften.

  • Alle drei Grossen Übel als Gegner: Diablo, Mephisto und Baal
  • Deckard Cain als Begleiter einer zeitreisegetriebenen Kampagne
  • Überarbeitete Gegner, Schauplätze und legendäre Gegenstände aus den ersten drei Diablo-Teilen
  • Ein angekündigtes Crossover-Event mit CD Projekt REDs The-Witcher-Reihe

Age of Hatred Collection: Diablo 4 kommt auf die Switch 2

Zum selben Termin, dem 15. September 2026, erscheint «Diablo 4: The Age of Hatred Collection» für Nintendos Switch 2. Das Paket bündelt das Hauptspiel mit den beiden Erweiterungen «Vessel of Hatred» und «Lord of Hatred». Das Gerücht kursierte seit Wochen - Mitte August hatte der als zuverlässig geltende Leaker Billbil-kun den Port bereits benannt, dazu tauchten Alterseinstufungen auf. Nun ist er offiziell. Blizzard bestätigte gegenüber Polygon zudem, dass die auf der BlizzCon angespielte Fassung Maussteuerung unterstützt - ein Feature, das gerade für ein Action-Rollenspiel mit Klick-Steuerung mehr als Kosmetik ist.

Einordnung

Die Ankündigungen lesen sich wie eine bewusste Beruhigung: Wer nach dem Reveal von Diablo 5 fürchtete, dass der Vorgänger in den Wartungsmodus rutscht, bekommt einen Fahrplan bis mindestens 2027. Besonders bemerkenswert ist die Entkopplung der Klasse vom Erweiterungsmodell - sie senkt die Einstiegshürde für Rückkehrer spürbar. Und dass Diablo selbst erst nach über drei Jahren auftaucht, ist Symbolik mit Ansage: Die Jubiläums-Season soll den Kreis schliessen, bevor der Blick auf den Nachfolger wandert.

Warum das wichtig ist

Blizzard beantwortet mit einem Schlag zwei Fragen, die die Community seit dem Release begleiten: wann der Namensgeber endlich selbst auftaucht und ob neue Klassen weiterhin an teure Erweiterungen gekoppelt bleiben. Gleichzeitig öffnet sich Diablo 4 erstmals einer Nintendo-Plattform - und wer auf Switch 2 einsteigt, bekommt direkt das Komplettpaket.

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