The Blood of Dawnwalker
«Wir haben euer Feedback gehört» - Dawnwalker liefert doch 60 fps
Rebel Wolves bestätigt einen Performance-Modus für PS5, PS5 Pro und Xbox Series X - er kommt per Day-One-Patch

- The Blood of Dawnwalker bekommt einen Performance-Modus mit Ziel 60 fps auf PS5, PS5 Pro und Xbox Series X
- Der Modus kommt als Teil eines Day-One-Patches zum Release am 3. September 2026
- Ursprünglich hatte Rebel Wolves nur 30-fps-Quality und 40-fps-Balanced angekündigt - das sorgte für Kritik
- Die Xbox Series S bleibt bei 30 fps, ein 60-fps-Modus ist dort nicht vorgesehen
Rebel Wolves hat die Notbremse gezogen: The Blood of Dawnwalker erscheint doch mit einem Performance-Modus, der auf Konsolen 60 Bilder pro Sekunde anpeilt. Betroffen sind PlayStation 5, PlayStation 5 Pro und Xbox Series X. Ausgeliefert wird der Modus als Teil eines Day-One-Patches, also direkt zum Verkaufsstart am 3. September 2026. Nur wenige Tage zuvor hatte das Studio noch mitgeteilt, dass es zum Launch keine solche Option geben werde - was für spürbaren Unmut in der Community sorgte.
EXTERNER INHALT VON X
Beim Laden werden Daten an X übermittelt, und X kann Cookies setzen.
60 fps
Zielwert des neuen Performance-Modus auf PS5, PS5 Pro und Xbox Series X
3. Sept. 2026
Release für PC, PS5 und Xbox Series X|S - inklusive Day-One-Patch
30 fps
bleibt die einzige Zielvorgabe auf der Xbox Series S
Vom Dementi zur Kehrtwende in wenigen Tagen
Am Freitag hatte Rebel Wolves eine Übersicht der Grafikmodi veröffentlicht - und darin klaffte für viele eine Lücke. Aufgeführt waren lediglich ein Quality-Modus mit 30 fps und ein Balanced-Modus mit 40 fps. Ein Performance-Modus fehlte auf sämtlichen Plattformen, also auch auf der PS5 Pro und der Xbox Series X. Die Reaktion fiel deutlich aus, und das Studio meldete sich am folgenden Wochenbeginn erneut zu Wort.
Am Freitag haben wir eure Fragen zur Konsolen-Performance mit den Fakten beantwortet, die wir zum Launch sicher garantieren konnten. Der Performance-Modus befand sich bereits in Arbeit, steckte aber noch in der Testphase. Wir waren schlichtweg noch nicht bereit, ihn fest zu versprechen.
Die Kehrtwende begründet das Team also nicht mit einem plötzlichen Sinneswandel, sondern mit einem beschleunigten Testlauf. Man habe sich nach der Kritik voll darauf konzentriert, die nächste Testrunde abzuschliessen - deren Ergebnisse hätten die nötige Sicherheit gegeben, den Modus für Tag eins zu bestätigen.
Wir haben euer Feedback gehört. Es war offensichtlich, wie wichtig euch das ist.
Die Grafikmodi im Überblick
Für drei der vier Konsolenvarianten fällt die Auswahl damit identisch aus. Wer eine PS5 Pro besitzt, erhält zusätzlich allgemeine optische Verbesserungen - eine eigene, höhere Bildratenstufe ist damit allerdings nicht gemeint.
- PlayStation 5 Pro: Performance (Ziel 60 fps), Balanced (Ziel 40 fps), Quality (Ziel 30 fps), dazu allgemeine visuelle Verbesserungen
- PlayStation 5: Performance (Ziel 60 fps), Balanced (Ziel 40 fps), Quality (Ziel 30 fps)
- Xbox Series X: Performance (Ziel 60 fps), Balanced (Ziel 40 fps), Quality (Ziel 30 fps)
- Xbox Series S: Ziel 30 fps
Die Xbox Series S bleibt der Ausreisser: Für Microsofts kleinere Konsole nennt Rebel Wolves weiterhin nur eine Zielvorgabe von 30 fps, ohne Modusauswahl. Wichtig zu wissen ist ausserdem, dass es sich bei allen Angaben um Zielwerte handelt - eine Garantie für eine durchgehend stabile Bildrate ist das nicht. Wie belastbar die 60 fps im fertigen Spiel wirklich sind, lässt sich erst nach dem Launch beurteilen.
Warum bei diesem Spiel besonders genau hingeschaut wird
The Blood of Dawnwalker steht unter besonderer Beobachtung, weil hinter Rebel Wolves prominente Namen stecken. Regie führt Konrad Tomaszkiewicz, der bei The Witcher 3 als Game Director verantwortlich zeichnete und bei Cyberpunk 2077 als Head of Production sowie zweiter Game Director tätig war. Ein Studiodebüt mit diesem Stammbaum wird entsprechend streng gemessen - auch technisch.
Inhaltlich fielen die ersten Eindrücke bislang positiv aus. VGC-Autor Jordan Middler schrieb nach vier Stunden Anspielzeit, das Rollenspiel fühle sich nicht wie der Erstling eines neuen Studios an; die Erfahrung des Teams sei dem Spiel von den ersten Momenten an anzumerken. Gerade weil das Kampfsystem stark auf Timing setzt, hätte ein Deckel bei 40 fps für einen Teil der Konsolenspielerschaft einen echten Haken bedeutet.
Einordnung
Die Episode ist ein Lehrstück in Erwartungsmanagement. Rebel Wolves kommunizierte zunächst nur das, was sicher zugesagt werden konnte - und kassierte dafür genau die Kritik, die eine vorsichtige Formulierung vermeiden sollte. Dass der Modus bereits in der Testphase steckte, wurde erst nach dem Aufschrei öffentlich. Für die Leserschaft ist das Ergebnis erfreulich, die Lehre aber zwiespältig: Am Ende entscheidet auch der Testfortschritt, nicht allein der Druck von aussen, ob ein Feature den Launch erreicht. Bis zum 3. September bleibt offen, wie gut sich die 60 fps in der Praxis halten.
60 fps sind für viele Konsolenspielerinnen und -spieler längst kein Bonus mehr, sondern Grundausstattung - gerade bei einem actionlastigen Rollenspiel mit Parieren und Ausweichen. Der Fall zeigt zugleich, wie schnell öffentliche Kritik heute technische Zusagen verschiebt: Innerhalb weniger Tage wurde aus einem «können wir nicht versprechen» ein bestätigtes Launch-Feature.
COMMUNITY-UMFRAGE
Wie wichtig ist euch ein 60-fps-Modus bei einem Story-Rollenspiel?
Anonym abstimmen und sehen, was die Community denkt.
HYPE-METER
Noch keine Stimmen - gib die erste ab
QUELLEN (2)
MEHR ZU DIESEN THEMEN
WEITERLESEN
Kommentare
Kommentare werden geladen …



