Dawnwalker auf Konsole
40 FPS sind die Obergrenze - auch auf PS5 Pro
Rebel Wolves zeigt erstmals Konsolen-Gameplay und nennt die Grafikmodi - 60 Bilder pro Sekunde bleiben dem PC vorbehalten

- The Blood of Dawnwalker bietet auf Konsole zwei Modi: Quality mit dynamischem 4K und 30 FPS, Balanced mit dynamischem 4K und 40 FPS.
- PS5, PS5 Pro und Xbox Series X haben dieselben Modi - die Pro liefert lediglich die bessere Bildqualität.
- Ein 60-FPS-Modus ist auf Konsole nicht vorgesehen, dieses Ziel bleibt dem PC überlassen.
- Zur Xbox Series S macht das Video keinerlei Angaben. Release ist der 3. September 2026.
Rebel Wolves und Bandai Namco haben knapp zwei Wochen vor dem Start erstmals Konsolen-Material zu The Blood of Dawnwalker veröffentlicht - inklusive der Grafikmodi, die zum Release zur Verfügung stehen. Die zentrale Erkenntnis daraus dürfte vielen nicht gefallen: Einen 60-FPS-Modus gibt es auf keiner Konsole, auch nicht auf der PS5 Pro. Wer flüssigere Bildraten will, muss zur PC-Fassung greifen.
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40 FPS
Maximales Bildraten-Ziel auf allen gezeigten Konsolen
2
Grafikmodi zur Auswahl: Quality und Balanced
3. Sept.
Release für PC, PS5 und Xbox Series X|S
Zwei Modi, überall dieselben Zahlen
Das neue Video listet die Optionen für jede Plattform einzeln auf - unterm Strich bleiben die Werte aber identisch. Sowohl auf der Basis-PS5 als auch auf der PS5 Pro und der Xbox Series X stehen dieselben zwei Einstellungen bereit:
- Quality: dynamisches 4K, Ziel 30 FPS
- Balanced: dynamisches 4K, Ziel 40 FPS
Der Unterschied zwischen den Maschinen liegt also nicht in der Bildrate, sondern in der Bildschärfe. Rebel Wolves gibt an, dass die PS5 Pro in beiden Modi eine verbesserte visuelle Qualität liefert. Im gezeigten Material wirkt der Quality-Modus auf der Pro entsprechend scharf, was darauf hindeutet, dass die dynamische Auflösungsskalierung dort häufig nahe an echtes 4K herankommt. Auf der Basis-PS5 greift die Skalierung im selben Modus sichtbar aggressiver ein, das Bild fällt merklich weicher aus. Die Xbox Series X liegt laut dem Material nah an der PlayStation-5-Fassung, grosse Unterschiede sind nicht zu erkennen. Der Balanced-Modus wird im Video übrigens gar nicht gezeigt - weil er mehr Rechenleistung für die Bildrate beansprucht, dürfte er entsprechend weniger scharf ausfallen.
Die Xbox Series S fehlt komplett
Auffällig ist, was im Video nicht vorkommt: Zur Xbox Series S macht Rebel Wolves keinerlei Angaben - weder zu Modi noch zu Bildraten oder Auflösung. Dabei erscheint das Spiel auch für Microsofts kleinere Konsole. Dass ausgerechnet das schwächste Zielsystem ausgespart wird, ist zwei Wochen vor Verkaufsstart zumindest bemerkenswert.
Warum die Enttäuschung so gross ist
In The Blood of Dawnwalker spielt ihr Coen, halb Mensch, halb Vampir, der im Europa des 14. Jahrhunderts seine Familie retten will. Im Zentrum des Kampfsystems steht präzises Schwertspiel - und genau dort kann jedes einzelne Bild über Leben und Tod entscheiden. Dass ein Actionrollenspiel mit diesem Fokus nicht die 60-FPS-Marke anpeilt, während zahlreiche andere Konsolentitel das schaffen, sorgt in der Community für Unmut. Einige Spieler:innen kündigten direkt an, nun zur PC-Version zu wechseln.
Ich bin enttäuscht. Kein 60-FPS-Modus. Leute … kommt schon. Im Ernst? Dann eben PC, aber bei der Pro hättet ihr mehr rausholen können.
Ganz überraschend kommt die Entscheidung allerdings nicht. Das Spiel setzt auf die Unreal Engine 5, Rebel Wolves ist im Vergleich zu grossen Studios ein kleineres Team, und auch die PC-Systemanforderungen fallen fordernd aus. Ein 40-FPS-Ziel gilt vor diesem Hintergrund als vertretbarer Kompromiss - vorausgesetzt, das Display unterstützt 120 Hz, sonst läuft dieser Modus gar nicht sauber. Ob Rebel Wolves nach Release einen Performance-Modus nachliefern kann, ist bislang offen.
Einordnung
Die Debatte trifft einen Nerv, der derzeit ohnehin gereizt ist: Auch rund um GTA 6 wird intensiv über Bildraten auf Konsole diskutiert. Für Dawnwalker heisst das konkret: Die PS5 Pro liefert die beste Konsolenfassung, aber eben nur beim Bild, nicht beim Tempo. Wer Wert auf flüssige Steuerung legt, hat vor dem 3. September eine klare Entscheidung zu treffen - und die fällt zugunsten des PCs aus.
Wer auf Konsole spielt, muss sich bei einem der grössten Rollenspiele des Jahres zwischen 30 und 40 Bildern pro Sekunde entscheiden - in einem Spiel, dessen Kampfsystem auf präzises Timing setzt. Die Entscheidung betrifft auch PS5-Pro-Besitzer:innen, die für ihre Aufrüstung in diesem Fall keine höhere Bildrate bekommen, sondern nur ein sauberes Bild.
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