The Witcher 3
Witcher 3 Remaster streicht Windows 10 - und HDDs gleich mit
Das Gratis-Upgrade erscheint am 29. September, doch die Eintrittskarte für den PC wird deutlich teurer

- Das Remaster von The Witcher 3: Wild Hunt erscheint am 29. September für PC, PS5, Xbox Series X|S und erstmals Switch 2 - für Besitzer des Spiels kostenlos.
- Mindestens vorausgesetzt werden dann Windows 11 (64 Bit), ein Core i5-8400 oder Ryzen 5 2600, eine GTX 1660 6 GB, 12 GB RAM und 70 GB auf einer SSD.
- Windows 10, DirectX 11 und klassische Festplatten fallen aus der Unterstützung; die Storeseiten weisen bereits auf den Stichtag hin.
- Die Story-Erweiterung «Songs of the Past» folgt später und soll die Lücke zu The Witcher 4 schliessen.
Am 29. September erscheint The Witcher 3: Wild Hunt in überarbeiteter Fassung - für alle, die das Spiel bereits besitzen, kostenlos, und neben PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erstmals auch für die Nintendo Switch 2. Auf dem PC ist das Gratis-Upgrade allerdings an Bedingungen geknüpft, die CD Projekt Red inzwischen auf den Storeseiten deutlich macht: Windows 10, DirectX 11 und mechanische Festplatten werden nach dem Stichtag nicht mehr unterstützt.
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29. Sept.
Erscheinungstermin des Remasters - und Stichtag für die neuen Anforderungen
12 GB
Arbeitsspeicher im Minimum, statt 6 GB in der Ur-Version von 2015
70 GB
Speicherplatz, zwingend auf einer SSD
Was der PC künftig leisten muss
Als Mindestanforderung nennt CD Projekt Red ein 64-Bit-Windows-11, einen Core i5-8400 oder Ryzen 5 2600 sowie eine GeForce GTX 1660 mit 6 GB, eine Radeon RX 5500 XT mit 8 GB oder eine Intel Arc A580. Dazu kommen 12 GB Arbeitsspeicher und 70 GB freier Platz auf einer SSD. Die empfohlene Konfiguration, die über die Battle.net-Seite des Spiels aufgetaucht ist und laut Insider Gaming vorläufigen Charakter hat, liegt eine Stufe darüber.
- Minimum: Windows 11 (64 Bit), Core i5-8400 / Ryzen 5 2600, GTX 1660 6 GB / RX 5500 XT 8 GB / Arc A580, 12 GB RAM, 70 GB SSD
- Empfohlen: Windows 11 (64 Bit), Core i7-8700K / Ryzen 5 3600X, RTX 2060 SUPER / RX 6600 XT / Arc B580, 16 GB RAM, 70 GB SSD
- Zum Vergleich 2015: Windows 7 oder 8.1, Core i5-2500K / Phenom II X4 940, GTX 660 / HD 7870, 6 GB RAM, 40 GB, DirectX 11
Festplatten fliegen raus, DirectX 12 wird Pflicht
Der Sprung von der GTX 660 auf die GTX 1660 wirkt gewaltig, ist bei elf Jahren Abstand aber nachvollziehbar. Bemerkenswerter sind die drei Streichungen: Windows 10 steht ohnehin bereits im Support-Aus, DirectX 11 verschwindet zugunsten von DirectX 12, und HDDs werden laut CD Projekt Red aus Leistungsgründen aus der Unterstützung genommen. Wer The Witcher 3 heute noch auf einer klassischen Festplatte liegen hat, muss das Spiel also umziehen. Steam, GOG und Epic Games Store weisen bereits mit einem Hinweis auf den Wechsel hin.
Die Systemanforderungen ändern sich am 29.09.2026.
Interessant ist der Blick auf das Next-Gen-Update von 2022: Dort standen für das Raytracing-Ziel in 1440p mit DLSS oder FSR bereits eine RTX 3070 beziehungsweise RX 6700 XT als Minimum in der Liste. Die neuen Werte liegen darunter - CD Projekt Red macht zur Zielauflösung diesmal allerdings keine Angabe.
Angekündigt war die Hürde schon im Frühjahr
Neu ist die Ankündigung höherer Anforderungen nicht. Bereits im Mai hatte das Studio angekündigt, dass die Hürden «ab dem nächsten Update» steigen würden - damals mit Verweis auf die kommende Erweiterung. Nun ist klar, dass damit das Remaster gemeint war, das am selben Tag erscheint. Die Story-Erweiterung «Songs of the Past», ebenfalls an der Gamescom gezeigt, folgt erst im kommenden Jahr und soll die Brücke zwischen The Witcher 3 und The Witcher 4 schlagen.
Zwei Randnotizen runden das Bild ab. Laut Polygon übernimmt CD Projekt Red für die Neuauflage offiziell die populäre HD-Texturen-Mod der Community - ein Modder wird damit Teil des offiziellen Pakets. Und GamesRadar berichtet, dass der Publisher rund einen Monat vor dem Remaster den Preis der Complete Edition auf Steam still angehoben hat. Für Bestandskunden ändert das nichts, für Neueinsteiger schon.
Einordnung
Ein kostenloses Remaster für ein elf Jahre altes Spiel bleibt eine faire Geste - aber es ist kein reines Geschenk. Wer den Hexer bislang auf einem älteren Rechner unter Windows 10 laufen liess, steht ab dem 29. September vor der Wahl: aufrüsten oder bei der bisherigen Fassung bleiben. Wie CD Projekt Red mit dieser Gruppe umgeht, ob die alte Version also weiterhin installierbar bleibt, ist bislang nicht kommuniziert. Und weil die empfohlenen Werte laut Insider Gaming noch vorläufig sind, lohnt sich vor dem Stichtag ein zweiter Blick auf die Storeseiten.
Ein kostenloses Remaster klingt nach einem Geschenk, ist auf dem PC aber an Bedingungen geknüpft: Wer noch unter Windows 10 spielt oder das Spiel von einer Festplatte startet, bleibt aussen vor. Wer die alten Anforderungen von 2015 im Kopf hat, sollte vor dem 29. September einen Blick in den eigenen Rechner werfen.
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