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Star Wars: Galactic Racer

Anakin fehlt zum Start — und Fuse Games lässt eine Tür offen

Warum der berühmteste Podracer der Saga im neuen Star-Wars-Rennspiel zunächst nicht antritt und was Studiochef Matt Webster für die Zeit nach dem Release andeutet

Republic of Pixels Redaktion19. August 2026 · 09:45 Uhr3 Min. Lesezeit
Anakin fehlt zum Start — und Fuse Games lässt eine Tür offen
Bild: Eurogamer.de

KURZFASSUNG

  • Anakin Skywalker gehört nicht zum Startaufgebot von Star Wars: Galactic Racer
  • Grund ist die Einordnung der Handlung nach der Original-Trilogie — der Kanon setzt Grenzen
  • Studiochef Matt Webster schliesst den Piloten für die Zukunft aber ausdrücklich nicht aus
  • Release ist am 6. Oktober 2026 für PC, PS5 und Xbox Series X/S, Post-Launch-Inhalte sind geplant

Wer im neuen Star-Wars-Rennspiel als junger Anakin Skywalker über Tatooine heizen möchte, muss sich zum Start gedulden. Fuse Games hat bestätigt, dass die Figur nicht zum Aufgebot von Star Wars: Galactic Racer gehört — und liefert dafür einen erzählerischen Grund. Studiochef Matt Webster verweist im Gespräch mit VGC auf die zeitliche Einordnung des Spiels, hält eine spätere Rückkehr des Piloten aber ausdrücklich offen.

6. Okt. 2026

Release von Star Wars: Galactic Racer

3

Plattformen: PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S

Der Kanon zieht die Grenze

Galactic Racer spielt nach der Original-Trilogie. Damit liegt jene Ära, in der ein neunjähriger Anakin sein Boonta Eve Classic gewinnt, Jahrzehnte in der Vergangenheit. Webster betont, dass sich das Studio dabei nicht auf Interpretationsspielräume verlässt, sondern eng an der offiziellen Zeitlinie arbeitet — mit Fachleuten, die genau diese Konsistenz überwachen.

Die Sache ist die: Wir müssen uns exakt an die Vorlage halten. Aber das ist kein Problem, wenn man echte Experten im Team hat.
Matt Webster, CEO von Fuse Games, gegenüber VGC

Der Verzicht auf ein Nachstellen des berühmtesten Rennens der Saga ist dabei weniger Einschränkung als Designentscheidung. Ein Rennen, dessen Ausgang jede Zuschauerin und jeder Zuschauer kennt, taugt schlecht als spielerische Herausforderung.

Wir bauen das Boonta Eve Classic aus Episode 1 nicht einfach nach. Der Ausgang dieses Rennens steht schliesslich bereits fest. Aber es gibt andere Wege. Wir können diese Inspirationen und ikonischen Momente auf kreative und spannende Weise nutzen.
Matt Webster, CEO von Fuse Games

«Der Launch ist nur der Anfang»

Auf die direkte Frage nach Anakin antwortet Webster ausweichend, aber nicht abschlägig. Statt eines klaren Neins verweist er auf die Zeit nach dem Release — und darauf, dass das aktuelle Aufgebot nicht das endgültige sein muss.

Wer weiss, wohin uns die Reise noch führt. Ihr kennt die Charaktere, die euch aktuell zur Verfügung stehen. Fest steht aber auch: Der Launch ist nur der Anfang. Wir haben grosse Lust darauf, das Spiel auch nach dem Release mit neuen Inhalten zu versorgen.
Matt Webster, CEO von Fuse Games

Konkrete Zusagen zu Umfang, Zeitplan oder Preis solcher Inhalte gibt es bislang nicht. Wie sich ein Auftritt Anakins mit der eigenen Kanontreue vertragen würde, lässt das Studio ebenfalls offen — Spielraum böten etwa Rückblenden oder andere erzählerische Kniffe, bestätigt ist davon aber nichts.

Was bislang zum Rennspiel bekannt ist

  • Release am 6. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S
  • Entwickelt von Fuse Games, in dessen Team ehemalige Burnout-Macher sitzen
  • Handlung nach der Original-Trilogie angesiedelt, ohne Neuauflage des Boonta Eve Classic
  • Ihr könnt im Spiel auf den eigenen Sieg wetten
  • Zum Start ist unter anderem eine Collector's Edition angekündigt

Erste Anspieleindrücke fallen bereits vielversprechend aus. Benjamin Schmädig ordnet Galactic Racer in seiner Vorschau für Eurogamer.de als das ein, was dem Arcade-Rennspiel in den letzten Jahren gefehlt hat: eine grosse Produktion in einem Genre, das zuletzt vor allem von kleineren Studios am Leben gehalten wurde.

Aber wenn Star Wars: Galactic Racer eins zeigt, dann ist es auch einfach mal der Unterschied zwischen einem aufwändig produzierten Arcade-Rennspiel und – bei aller Liebe für die Indies – weniger grossen Titeln.
Benjamin Schmädig, Eurogamer.de

Einordnung

Die Abwesenheit Anakins ist keine Sparmassnahme, sondern eine Folge der gewählten Ära — und damit ein Signal, wie ernst Fuse Games die Vorlage nimmt. Für die Leserschaft bedeutet das zweierlei: Zum Start gibt es keinen Fanservice-Bonus mit dem bekanntesten Podracer der Saga, dafür aber ein Rennspiel, das eigene Strecken und Figuren aufbauen muss statt bekannte Szenen abzufilmen. Ob und wann Anakin nachgereicht wird, bleibt offen — Websters Formulierungen sind eine Andeutung, keine Ankündigung. Bis zum 6. Oktober 2026 dürfte vor allem interessant werden, wie überzeugend das Aufgebot ohne den prominentesten Namen der Podracing-Geschichte trägt.

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WARUM DAS WICHTIG IST

Podracing und Star Wars sind für viele untrennbar mit Anakin Skywalker verbunden — wer ihn im Startaufgebot erwartet, sollte die Erwartung anpassen. Zugleich zeigt die Aussage von Fuse Games, dass das Rennspiel als langfristig gepflegter Titel geplant ist und der Fahrerkader nach dem Release wachsen dürfte.

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