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Quartalsgewinn steigt um 175 Prozent dank Final Fantasy 7 Rebirth

Der Switch-2- und Xbox-Start des Rollenspiels sowie starke Mobile- und MMO-Zahlen treiben das erste Geschäftsquartal an

Republic of Pixels Redaktion11. August 2026 · 11:46 Uhr2 Min. Lesezeit
Square Enix: Quartalsgewinn steigt um 175 Prozent dank Final Fantasy 7 Rebirth
Bild: GamesIndustry.biz

KURZFASSUNG

  • Square Enix meldet für das erste Quartal einen Gewinnanstieg von 175,7 Prozent auf 13,2 Milliarden Yen (82,9 Millionen Dollar).
  • Der Netto-Umsatz stieg um 32,3 Prozent auf 78,4 Milliarden Yen (492,3 Millionen Dollar).
  • Haupttreiber ist die Sparte HD Games, deren operatives Ergebnis um 510 Prozent zulegte – massgeblich durch den Start von Final Fantasy 7 Rebirth auf Nintendo Switch 2, Xbox Series X|S und im Microsoft Store.
  • Auch die MMO-Sparte (Final Fantasy 14) und der Mobile-/PC-Browser-Bereich verzeichneten deutliches Wachstum; die Jahresprognose bleibt unverändert.

Square Enix hat für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres deutlich bessere Zahlen vorgelegt als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn kletterte um 175,7 Prozent auf 13,2 Milliarden Yen, umgerechnet rund 82,9 Millionen Dollar. Der japanische Publisher führt das Ergebnis vor allem auf die Sparte Digital Entertainment zurück, die in den Bereichen HD Games, MMO sowie Smart Devices/PC-Browser hohe Verkaufszahlen verzeichnete.

+175,7 %

Gewinnwachstum im ersten Quartal auf 13,2 Mrd. Yen (82,9 Mio. $)

492,3 Mio. $

Netto-Umsatz im Quartal, plus 32,3 Prozent

+510 %

Operatives Ergebnis der HD-Games-Sparte

Final Fantasy 7 Rebirth treibt HD-Games-Sparte an

Besonders deutlich fiel das Wachstum in der Sparte HD Games aus: Der Netto-Umsatz stieg um 98,8 Prozent auf 17,7 Milliarden Yen, das operative Ergebnis sogar um 510 Prozent auf 6,1 Milliarden Yen. Als zentraler Treiber gilt der Launch von Final Fantasy 7 Rebirth auf Nintendo Switch 2, Xbox Series X|S und im Microsoft Store. Das Rollenspiel war ursprünglich im Februar 2024 exklusiv für PlayStation 5 erschienen, im Januar 2025 folgte die Windows-Version. Zusätzlich trugen The Adventures of Elliot: The Millennium Tales sowie gestiegene Verkäufe älterer Katalogtitel zum Ergebnis bei.

  • Octopath Traveler und Octopath Traveler 2 für Nintendo Switch 2
  • Star Ocean: The Second Story A für Nintendo Switch 2
  • Final Fantasy X/X-2 HD Remaster

MMO-Sparte und Mobile-Geschäft liefern zusätzliches Wachstum

Auch der MMO-Bereich, der vor allem von Final Fantasy 14 getragen wird, entwickelte sich positiv: Der Netto-Umsatz stieg um 32,2 Prozent auf 12,7 Milliarden Yen, während das operative Ergebnis mit 3,6 Milliarden Yen stabil blieb.

Die Zahlen spiegeln eine verbesserte Nutzeraktivität wider, nachdem ein Erweiterungspaket für Final Fantasy 14 angekündigt wurde.
Square Enix

Square Enix ergänzte, dass die Gewinne leicht gestiegen seien, weil bereits Kosten im Zusammenhang mit der für Anfang 2027 geplanten Veröffentlichung der Erweiterung vorab verbucht wurden. Im Bereich Smart Devices/PC-Browser stieg der Umsatz um 35,6 Prozent auf 19,4 Milliarden Yen, das operative Ergebnis legte um 72,7 Prozent auf 5,7 Milliarden Yen zu – unterstützt durch Dissidia Duelum Final Fantasy und Dragon Quest Smash/Grow. Insgesamt setzte Square Enix im Quartal 7,38 Millionen Einheiten ab, gegenüber 4,01 Millionen im Vorjahr; davon entfielen 0,73 Millionen auf physische Kopien und 6,65 Millionen auf Downloads.

Ausblick bleibt unverändert

Square Enix hält an der am 14. Mai 2026 veröffentlichten Jahresprognose für das laufende Geschäftsjahr fest. Die starken Quartalszahlen zeigen, dass sich verzögerte Portierungen grosser Eigenmarken wie Final Fantasy 7 Rebirth auf zusätzliche Plattformen finanziell lohnen können, während gleichzeitig das laufende Geschäft mit Final Fantasy 14 und Mobile-Titeln stabile Einnahmen liefert.

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WARUM DAS WICHTIG IST

Der Erfolg von Final Fantasy 7 Rebirth auf zusätzlichen Plattformen zeigt, wie stark verzögerte Multiplattform-Veröffentlichungen den Umsatz eines Publishers noch Jahre nach dem Erstverkaufsstart antreiben können. Für Fans auf Switch 2 und Xbox bestätigt sich zudem, dass Square Enix konsequent auf breitere Portierungsstrategien setzt.

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