Phantom Blade Zero
Donnie Yen spielt den Vater — und einen Boss
S-Game meldet Vorbestellungen über den eigenen Erwartungen und verrät, wie tief der Martial-Arts-Star tatsächlich in der Entwicklung steckt

KURZFASSUNG
- Studiogründer Liang Qiwei erklärt, die Vorbestellungen für Phantom Blade Zero hätten die Erwartungen von S-Game weit übertroffen — konkrete Zahlen nennt er nicht.
- Der Titel steht in mehreren Ländern in den Top 10 der Pre-Order-Charts von Steam und PS Store.
- Donnie Yens Figur Mó Yuan, der Vater von Protagonist Soul, ist ein optionaler Bossgegner, der erst nach Erkundungen und Prüfungen herausgefordert werden kann.
- Yen lieferte Face- und Motion-Capturing, die englische Synchronisation und holte Kampfsport-Choreograf Yan Hua ins Team. Release: 29. Oktober 2026 für PS5 und PC.
S-Game hat eine gute Woche hinter sich: Erst ein knapp elf Minuten langer Trailer, dann der Start der Vorbestellungen, kurz darauf eine eigene State of Play. Jetzt meldet sich Studiogründer und Director Liang Qiwei mit einer Bilanz zu Wort — und mit einem Gameplay-Detail, das erklärt, wo Martial-Arts-Star Donnie Yen in Phantom Blade Zero tatsächlich auftaucht: als optionaler Bossgegner.
5 Tage
lief der Vorverkauf, als Liang Qiwei Bilanz zog
Top 10
Platzierungen in den Pre-Order-Charts von Steam und PS Store in mehreren Ländern
29. Okt. 2026
Release für PS5 (zeitexklusiv) und PC
Erfolgsmeldung ohne Zahlen
Auf der chinesischen Plattform Bilibili wandte sich Liang Qiwei, in der Szene besser bekannt als Soulframe, direkt an die Community. Der Tenor: Das Team sei vom Ansturm überrascht worden. Konkrete Verkaufszahlen nennt der Director allerdings nicht — die Meldung bleibt damit eine Selbstauskunft des Studios, die sich nicht unabhängig überprüfen lässt.
“Die Vorbestellungen für Phantom Blade Zero laufen nun seit fünf Tagen, und die Verkaufszahlen haben unsere Erwartungen weit übertroffen. Dafür möchte ich allen Freunden, die Phantom Blade Zero unterstützen, meinen herzlichsten Dank aussprechen! Das ist ein Vertrauensbeweis unserer Spieler, und wir werden keine Mühen scheuen, um ein herausragendes Spielerlebnis abzuliefern.”
Einen Anhaltspunkt gibt es aber doch: Sowohl auf Steam als auch im PlayStation Store rangiert der Titel in mehreren Ländern in den Top 10 der Pre-Order-Charts. Das sagt nichts über absolute Stückzahlen aus, wohl aber etwas über die Position im Feld der aktuell vorbestellbaren Spiele — und für ein Studio ohne Publisher-Grosskonzern im Rücken ist das eine Ansage.
Mó Yuan: der Vater, den man sich erst verdienen muss
Bekannt war bislang, dass Donnie Yen (Ip Man, John Wick: Kapitel 4) den Charakter Mó Yuan verkörpert, den Vater von Protagonist Soul, und zusätzlich als Creative Director an Bord ist. Neu ist die Information, welche Rolle die Figur im Spielverlauf einnimmt: Mó Yuan ist ein mächtiger, optionaler Bossgegner.
Wer ihn herausfordern will, kann das nicht einfach auf Knopfdruck tun. Laut Liang Qiwei ist zunächst eine Reihe von Erkundungen und Prüfungen zu meistern, bevor das Duell überhaupt zustande kommt. Optionale Superbosse mit vorgelagerter Fleissarbeit sind im Genre ein vertrautes Muster — hier bekommt es zusätzliches Gewicht, weil der Gegner das Gesicht und die Bewegungen eines echten Kampfsportlers trägt.
Kein PR-Gag: Was Yen konkret beigetragen hat
Der Verdacht, ein Hollywood-Name diene vor allem der Schlagzeile, liegt bei solchen Kooperationen nahe. Dem widerspricht Liang Qiwei ausdrücklich und listet auf, was Yen in unzähligen Stunden im Studio übernommen hat:
- Face- und Motion-Capturing für die Figur Mó Yuan
- die englische Sprachausgabe der Rolle
- Mitarbeit an der Verfeinerung der chinesischen Synchronisation
- Feedback zu den Spielmechaniken in seiner Funktion als Creative Director
- die Verpflichtung des renommierten Kampfsport-Choreografen Yan Hua, um den Animationen authentische Bewegungsmuster zu geben
Besonders der letzte Punkt dürfte im fertigen Spiel am deutlichsten spürbar sein: Phantom Blade Zero verkauft sich über sein Tempo und seine Choreografie, und ein Fachmann für Kampfsport-Inszenierung wirkt dort direkter als jeder prominente Name auf dem Cover.
Einordnung
S-Game hat die Präsentationsphase konsequent durchgetaktet: langer Trailer, Vorbestellstart, eigene State of Play mit Details zu Schwierigkeitsgraden und unterstützten PS5-Features. Dass die Vorbestellungen anziehen, überrascht in diesem Umfeld wenig — dass das Studio keine Zahlen liefert, gehört allerdings ebenso zum Bild und sollte im Hinterkopf bleiben. Belastbar sind bislang nur die Chart-Platzierungen.
Interessanter ist die inhaltliche Nachricht: Mit Mó Yuan als optionalem Boss landet Donnie Yens Beitrag nicht nur in Zwischensequenzen, sondern in einem Kampf, den Spielerinnen und Spieler sich erarbeiten müssen. Ob die Bewegungsarbeit im Controller genauso überzeugt wie im Trailer, klärt sich am 29. Oktober 2026 — dann erscheint Phantom Blade Zero zeitexklusiv für PS5 sowie für PC.
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WARUM DAS WICHTIG IST
Phantom Blade Zero ist eines der letzten grossen Action-Rollenspiele des Jahres und startet als PS5-Zeitexklusivtitel. Wie ernst S-Game die Beteiligung von Donnie Yen nimmt, entscheidet mit darüber, ob der prominente Name mehr ist als Marketing — und der optionale Boss zeigt, dass er direkt im Spiel landet.
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