Phantom Blade Zero
Demo im PS Store gesichtet — doch die State of Play schwieg
S-GAME zeigte 20 Minuten Phantom Blade Zero, einen Schwierigkeitsgrad mit 66 Leben und Donnie Yen — nur die erwartete Testversion fehlte
Gerücht / Leak: Dieser Artikel behandelt unbestätigte Informationen aus Leaks oder Insider-Quellen. Wir kennzeichnen das klar und ordnen ein, was gesichert ist und was Spekulation bleibt.

KURZFASSUNG
- Die eigene State of Play zu Phantom Blade Zero erwähnte mit keinem Wort eine spielbare PS5-Demo
- Vorab hatten Berichte einen Demo-Eintrag im PS Store gemeldet — bestätigt ist das nicht
- Gezeigt wurden rund 20 Minuten zu Story, Welt, Fortschritt und Kampf sowie die Schwierigkeitsgrade von «Wayfarer» bis «66 Days»
- Der härteste Modus begrenzt die Leben auf 66 — sind sie aufgebraucht, ist der Durchgang endgültig vorbei
Eine komplette State of Play nur für ein einziges Spiel, dazu Martial-Arts-Ikone Donnie Yen als Mitmoderator: Phantom Blade Zero bekam von Sony eine Bühne, die sonst nur wenigen Titeln zusteht. Was am Ende der rund 20 Minuten fehlte, war ausgerechnet das, worauf ein Teil der Community am lautesten gewartet hatte — eine spielbare Demo für die PS5. Die Show erwähnte sie mit keinem Wort.
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66
Leben im härtesten Modus «66 Days» — danach ist Schluss
20 Min.
Gameplay- und Zwischensequenz-Material in der State of Play
Der Demo-Eintrag: gemeldet, aber unbestätigt
Ausgangspunkt der Erwartung waren Berichte, wonach vergangene Woche ein Demo-Eintrag im PlayStation Store aufgetaucht sein soll. Offiziell bestätigt wurde das weder von Sony noch von Entwickler S-GAME — die Meldung bleibt damit ein Gerücht. Viele hatten den Auftritt trotzdem als sicheren Termin für Ankündigung und Veröffentlichung eingeplant. Passiert ist nichts: kein Datum, kein Hinweis, keine Erwähnung. Ob die Testversion später separat erscheint oder der Eintrag nur eine interne Vorbereitung war, ist offen.
Vom Kinomodus bis zum Permadeath-Lauf
Inhaltlich lieferte die Sendung dafür einen breiten Überblick: Story, Figuren, Weltenbau, Fortschrittssystem und selbstverständlich das Kampfsystem. Am meisten Aufmerksamkeit dürften die Schwierigkeitsgrade auf sich ziehen, die von einem betont filmischen Einstieg bis zu einer Variante reichen, die den Fortschritt eines ganzen Durchlaufs riskiert.
- «Wayfarer»: der cineastische Modus für alle, die vor allem die Inszenierung erleben wollen
- «66 Days»: härtester Schwierigkeitsgrad kombiniert mit einem Limit von 66 Leben — sind sie verbraucht, endet der Durchgang endgültig
- Laut S-GAME reagiert die Gegner-KI in den höchsten Graden auf wiederkehrende Spielgewohnheiten und zwingt so zum Umdenken im Kampf
Diese lernende KI ist das interessanteste Versprechen des Abends — und zugleich jenes, das sich erst am fertigen Spiel überprüfen lässt. Wer sich auf eine einzige Kombination verlässt, soll damit nicht mehr durchkommen.
PS5-Features und ein Detail, das aufhorchen lässt
Zum Abschluss lief ein kurzer Trailer zu den Konsolenfunktionen: adaptive Trigger, haptisches Feedback, 3D-Audio. Das ist Standardrepertoire, bekommt aber Gewicht, weil Sony das Projekt als zeitexklusiven PS5-Titel unterstützt — entsprechend hoch liegt die Messlatte bei der Umsetzung. Kritischer Nebenbefund: Ein Teil des gezeigten Materials wirkte in der Bildrate unruhig. Aus einem Stream lässt sich die technische Leistung allerdings kaum seriös beurteilen, komprimierte Übertragungen verfälschen genau solche Eindrücke regelmässig.
Einordnung
Unterm Strich war die Präsentation solide und zeigte ein Spiel, das seine Ambition sichtbar macht. Die ausgebliebene Demo ist trotzdem eine verpasste Gelegenheit: Gerade bei einem Actiontitel, dessen Reiz im Timing und im Trefferfeedback liegt, ersetzt kein Trailer die eigene Hand am Controller. In den Kommentarspalten drehte sich die Diskussion prompt weiter — neben der fehlenden Testversion auch um die Frage, ob eine physische Fassung kommt. Angekündigt wurde sie nicht, ausgeschlossen aber ebenso wenig. Beides bleibt damit vorerst Spekulation.
COMMUNITY-UMFRAGE
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WARUM DAS WICHTIG IST
Phantom Blade Zero ist ein zeitexklusives PS5-Projekt mit Rückendeckung von Sony und hat sich über Jahre eine grosse Erwartungshaltung aufgebaut. Wer vor dem Kauf selbst Hand anlegen wollte, wartet weiter — und muss die Einschätzung vorerst auf gezeigtes Material stützen, dessen Bildrate in einigen Szenen unruhig wirkte.
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