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Onimusha

Way of the Sword im Test der Vorschauen vor Release

Vor dem Launch am 4. September zeigen Hands-on-Berichte ein Kampfsystem zwischen Präzision und Inszenierung

Republic of Pixels Redaktion06. August 2026 · 17:02 Uhr3 Min. Lesezeit
Onimusha: Way of the Sword im Test der Vorschauen vor Release
Bild: IGN

KURZFASSUNG

  • Onimusha: Way of the Sword erscheint am 4. September gleichzeitig für PS5, PC, Xbox Series X und Switch 2.
  • Das Kampfsystem kombiniert Deflect, Parry und die Instant-Kill-Technik Issen mit über 300 kontextabhängigen Animationen.
  • Ein neues Areal namens Oni Refuge führt den Oni-Bogen ein und den Bosskampf gegen Daidara, der die klassische Soul-Absorption-Mechanik verändert.
  • Die Switch-2-Fassung läuft mit 30fps und leicht verwaschener Bildqualität im Handheld-Modus, bietet aber optionale Bewegungssteuerung.

Wenige Wochen vor dem Release am 4. September haben mehrere internationale Redaktionen ihre finalen Vorschauen zu Onimusha: Way of the Sword veröffentlicht. IGN, Polygon und Rock Paper Shotgun konnten das Spiel in ausführlichen Hands-on-Sessions testen – darunter erstmals auch die Switch-2-Fassung, die gleichzeitig mit PS5, PC und Xbox Series X erscheint. Im Zentrum der Berichte steht ein Kampfsystem, das laut IGN zwei gegensätzliche Prinzipien vereint: fordernde Bosskämpfe auf einer Seite, überraschend freies und stilvolles Kämpfen gegen gewöhnliche Gegner auf der anderen.

Deflect, Parry und Issen: Präzision mit Inszenierung

Als Miyamoto Musashi stehen den Spielenden laut IGN zwei unterschiedliche Verteidigungsmechaniken zur Verfügung. Parry funktioniert klassisch: Ein präzise getimter Blockdruck lässt Gegner taumeln und öffnet ein Zeitfenster für Konter. Deflect hingegen erfordert das Halten der Guard-Taste in Kombination mit einem zusätzlichen Tastendruck im Moment des gegnerischen Angriffs – dadurch sinkt die Stamina-Anzeige des Gegners, ein System, das an die Posture-Leiste aus Sekiro: Shadows Die Twice erinnert. Ist diese Anzeige leer, folgt ein verheerender Finisher. Laut Regisseur Satoru Nihei umfassen Parry und Deflect über 300 einzigartige Animationen, die je nach Gegnergrösse und -typ variieren. Hinzu kommt Issen, die seit jeher für die Serie prägende Instant-Kill-Technik: Ein exakt getimter Angriff im Moment des gegnerischen Schlags tötet die meisten Standardgegner sofort, birgt bei Fehlversuchen aber ein hohes Risiko – gegen Bosse laut IGN oft zu riskant, um sie regelmässig einzusetzen.

Neues Areal Oni Refuge und der Bosskampf gegen Daidara

IGN beschreibt zudem ein neues, in der Vorschau erstmals spielbares Gebiet namens Oni Refuge – ein surreales Areal, in dem riesige Felsen und Trümmer zerstörter Schreine durch die Luft schweben. Dort erhält Musashi den Oni-Bogen mit unbegrenzter Munition, der zentraler Bestandteil einfacher Umgebungsrätsel wird, etwa beim gezielten Herabschiessen von Felsblöcken auf Gegner. Am Ende des Areals wartet Daidara, ein riesiger, menschenfressender Genma. Der Kampf verändert laut IGN eine der ältesten Mechaniken der Serie: die Soul Absorption. Da Daidara ebenfalls Seelen gefallener Gegner aufsaugen und sich dadurch stärken kann, entsteht ein Wettlauf zwischen Spieler und Boss um die Ressource.

Switch-2-Version mit technischen Kompromissen

Polygon hat die Switch-2-Fassung direkt im Anschluss an eine zweistündige PS5-Session getestet und beschreibt spürbare technische Abstriche: Die Bildrate liegt bei 30fps, im Handheld-Modus wirkt die Bildqualität zudem verwaschener als bei anderen Capcom-Portierungen des Jahres wie Resident Evil Requiem. Insgesamt reiht sich die Umsetzung laut Polygon eher auf dem Niveau von Split Fiction ein. Optional bietet die Switch-2-Version Bewegungssteuerung per Joy-Con, die an The Legend of Zelda: Skyward Sword erinnert – aus Sicht der Redaktion aber eher ein Gimmick als eine praktikable Alternative zur klassischen Steuerung, da das präzise Timing von Blocks und Deflects damit erschwert wird.

Selbst ich bin überrascht, wie gut wir abschneiden! Es mag da eine Art Geheimzutat geben, aber was die technische Seite angeht, gibt es dazu eigentlich nicht viel zu sagen!
Akihito Kadowaki, Produzent, zur Switch-2-Portierung (Polygon)

Rock Paper Shotgun ordnet das Spiel zusätzlich im aktuellen Genreumfeld ein und verweist darauf, dass das Samurai-Action-Genre derzeit von Titeln wie Nioh 3 dominiert wird, Onimusha: Way of the Sword aber eigene Akzente setze.

Einordnung

Die vorliegenden Hands-on-Berichte deuten auf ein Actionspiel hin, das bewusst zwischen Herausforderung und Stilbewusstsein pendelt, statt sich auf ein reines Soulslike-Erlebnis festzulegen. Für Capcom fügt sich der Titel zudem in eine Reihe technisch aufwendiger Multiplattform-Releases 2026 ein, die konsequent auch auf Switch 2 erscheinen – mit klaren, aber laut den Testern nicht spielentscheidenden Kompromissen.

WARUM DAS WICHTIG IST

Für Fans von Action-Adventures ist relevant, wie Capcom mit Onimusha: Way of the Sword zwei Spielphilosophien vereint: fordernde Bosskämpfe und stilvolles, freieres Kämpfen gegen Standardgegner. Zudem zeigt der gleichzeitige Switch-2-Launch, wie ambitioniert Capcoms Portierungsstrategie 2026 ist.

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