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Bethesda-Art-Direktor

Oblivion Remastered ist bewusst kein Remake

Dan Lee erklärt, weshalb das Studio bei der Neuauflage von The Elder Scrolls 4 nicht von einem Remake sprechen will

Republic of Pixels Redaktion11. August 2026 · 05:03 Uhr1 Min. Lesezeit
Bethesda-Art-Direktor: Oblivion Remastered ist bewusst kein Remake
Bild: GamesRadar

KURZFASSUNG

  • Associate Art Director Dan Lee erklärt, warum Bethesda Oblivion Remastered offiziell als Remaster und nicht als Remake einstuft
  • Grund ist laut Lee, dass die 'Bones', also Engine und Spielkern, weitgehend jene des Originals von 2006 sind
  • Als Gegenbeispiele für echte Remakes nennt er Final Fantasy 7 Remake und Resident Evil 2, die auf Basis der Originalvision komplett neue Spiele seien
  • Todd Howards Einschätzung habe die Marketing-Entscheidung massgeblich geprägt

Seit dem Erscheinen von The Elder Scrolls 4: Oblivion Remastered wird diskutiert, wie stark sich das Spiel vom Original aus dem Jahr 2006 unterscheidet. Associate Art Director Dan Lee hat sich nun gegenüber Nintendo Life dazu geäussert, warum Bethesda bewusst von einem Remaster und nicht von einem Remake spricht – trotz einer optisch komplett überarbeiteten Umgebungsgrafik.

2006

Erscheinungsjahr des ursprünglichen Oblivion

8 Jahre

seit der Ankündigung von The Elder Scrolls 6 vergangen

Neue Optik, alter Kern

Laut Lee sei die visuelle Überarbeitung zwar tatsächlich in Remake-Nähe anzusiedeln, da sämtliche Kunst neu erstellt wurde. Entscheidend für die Einordnung sei aber gewesen, wie Bethesda-Chef Todd Howard das Projekt betrachtet: Der eigentliche Spielkern – also Systeme, Struktur und viele Inhalte – stamme weiterhin aus dem Originaltitel. Die bestehende Engine sei lediglich um neue visuelle Ebenen und punktuelle Anpassungen ergänzt worden.

Abgrenzung zu Final Fantasy 7 und Resident Evil 2

Lee ordnet Oblivion Remastered auf einer Skala ein, die von einfachen Auflösungs- und Textur-Updates bis zu vollständigen Neuentwicklungen reicht. Als Beispiele für echte Remakes am anderen Ende dieser Skala nennt er Final Fantasy 7 Remake und Resident Evil 2, die auf Basis der ursprünglichen kreativen Vision jeweils eigenständige, neue Spiele seien. Oblivion Remastered hingegen behalte zahlreiche Elemente des Originals unverändert bei.

Es kam wirklich auf Todds Einschätzung an – nun ja, der Kern, die Grundstruktur, ist immer noch das Original. Deshalb wäre es unehrlich, es als Remake zu bezeichnen. Wir übernehmen die ursprüngliche Engine und legen all das andere Material darüber. Wir haben ein paar weitere kleine Anpassungen vorgenommen, aber der Kern ist grösstenteils noch vorhanden.
Dan Lee, Associate Art Director bei Bethesda
  • Bethesda bezeichnet Oblivion Remastered offiziell als Remaster, nicht als Remake
  • Grund: Engine und Spielkern basieren weiterhin auf dem Original von 2006
  • Final Fantasy 7 Remake und Resident Evil 2 gelten laut Lee als eigenständige Neuentwicklungen
  • Die Entscheidung geht auf Todd Howards Einschätzung des Projekts zurück

Für die Community bleibt die Unterscheidung relevant, weil sie sowohl Kaufentscheidungen als auch Preisdiskussionen bei Neuauflagen älterer Titel beeinflusst. Bethesdas klare Definition liefert dabei eine nachvollziehbare Referenz, wie unterschiedlich der Begriff Remake in der Branche ausgelegt werden kann.

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WARUM DAS WICHTIG IST

Die Abgrenzung zwischen Remaster und Remake beeinflusst nicht nur Erwartungen, sondern auch Preisgestaltung und Verfügbarkeit neben dem Original. Bethesdas klare Haltung liefert eine Einordnung, die künftige Diskussionen um ähnliche Projekte prägen dürfte.

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