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Monster Hunter Wilds

Monster Hunter Wilds auf Switch 2 - Capcom schweigt zur Technik

Termin, Preis und Crossplay stehen fest, doch Auflösung und Bildrate nennt Capcom bislang nicht

Republic of Pixels Redaktion10. September 2026 · 08:03 Uhr3 Min. Lesezeit
Monster Hunter Wilds auf Switch 2 - Capcom schweigt zur Technik
Bild: ComputerBase
Kurzfassung
  • Monster Hunter Wilds erscheint am 4. Dezember 2026 für die Switch 2
  • Alle bis dahin erschienenen Title-Updates sind enthalten, die Erweiterung Ascendance folgt 2027
  • Digitale Vorbestellungen starten am 19. Oktober 2026 zum Aktionspreis von 29,99 Dollar, eine Game-Key Card kostet 39,99 Dollar
  • Zu Auflösung und Bildrate macht Capcom bislang keine Angaben

Capcom eröffnete die jüngste Nintendo Direct mit einem Datum, auf das Jagdfans seit dem Sommer gewartet haben: Monster Hunter Wilds erscheint am 4. Dezember 2026 für die Switch 2. Damit lässt sich das Action-RPG erstmals auch im Handheldmodus spielen - eine Ansage, die technisch mehr Fragen aufwirft, als Capcom bisher beantwortet.

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4. Dez. 2026

Release der Switch-2-Fassung

29,99 $

Aktionspreis für digitale Vorbestellungen ab 19. Oktober

2027

Jahr, in dem die Erweiterung Ascendance auch auf Switch 2 kommt

Vom Juni-Teaser zum festen Termin

Völlig überraschend kommt die Umsetzung nicht: Bereits im Juni hatte Capcom parallel zur Ankündigung der grossen Erweiterung Monster Hunter Wilds: Ascendance bestätigt, dass eine Switch-2-Version in Arbeit ist. Ein Termin fehlte damals. Nun ist klar, dass Nintendos Konsole nicht nur nachträglich bedient wird, sondern auch in der weiteren Planung auftaucht: Ascendance soll 2027 ebenfalls für die Switch 2 erscheinen.

Auf Nintendos Hardware unterstützt das Spiel laut Angaben Handheld-, Tisch- und TV-Modus. Lokal lassen sich bis zu vier Switch-2-Konsolen zu einer Jagdgruppe zusammenschliessen, online sind ebenfalls vier Spielerinnen und Spieler möglich - inklusive plattformübergreifendem Zusammenspiel mit PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S.

Alle Updates an Bord - aber kein Cross-Save

Wer erst jetzt einsteigt, beginnt nicht beim Stand vom Februar 2025. Capcom liefert sämtliche bis zum 4. Dezember auf den anderen Plattformen veröffentlichten Title-Updates direkt mit. Dazu gehören unter anderem der Grand Hub, nachgereichte Monster wie Mizutsune und Lagiacrus sowie die Kooperation mit Final Fantasy XIV. Auch nahezu alle bisherigen Event-Quests sollen enthalten sein, womit die Switch-2-Fassung zum Start weitgehend auf demselben Inhaltsstand liegt wie die übrigen Versionen.

Einen Wunsch erfüllt Capcom allerdings nicht: Der Spielstand von PS5 oder PC lässt sich nicht mitnehmen. Wer auf der Switch 2 jagen will, fängt neu an.

Crossplay im Mehrspieler, aber keine Unterstützung für Cross-Save.
Liam Doolan, Nintendo Life, mit Verweis auf Capcoms Support-FAQ

Preise, Game-Key Card und eine Prologue-Demo

  • Digitale Vorbestellungen ab 19. Oktober 2026 zum Aktionspreis von 29,99 US-Dollar, gültig bis 19. Dezember 2026
  • Vorbestellerboni sowie eine Gold Edition sind angekündigt
  • Physische Fassung als Game-Key Card für 39,99 US-Dollar, inklusive Basisspiel und Gutschein für das Deluxe Pack
  • Vor dem Release erscheint eine Monster Hunter Wilds Prologue Demo

Der Einstiegspreis fällt damit deutlich niedriger aus als bei vielen anderen Switch-2-Umsetzungen grosser Produktionen. Die Game-Key Card dürfte hingegen für Diskussionen sorgen - sie enthält keine Spieldaten auf der Karte, sondern lediglich den Schlüssel für den Download.

Ein Spiel, das schon starke PCs quält

Genau hier wird die Portierung interessant. Monster Hunter Wilds gehört auf dem PC zu den hungrigsten Titeln der letzten Jahre. Im ComputerBase-Benchmark mit 23 Grafikkarten hinterliess die auf Capcoms RE-Engine basierende Technik einen durchwachsenen Eindruck: Für durchschnittlich 50 FPS in WQHD mit hohen Details und Quality-Upscaling war mindestens eine GeForce RTX 4070, RTX 5070, Radeon RX 7800 XT oder RX 9070 nötig.

Selbst die offiziellen Mindestanforderungen sind ungewöhnlich: Für 30 FPS in Full HD bei niedrigen Details setzt Capcom eine GeForce GTX 1660 oder Radeon RX 5500 XT voraus - und rendert dabei intern nur mit 1.280 × 720 Pixeln, um das Bild anschliessend hochzuskalieren. Für 60 FPS empfiehlt der Publisher auf dem PC sogar Frame Generation.

Für die Switch 2 liegt ein stärkeres Upscaling deshalb nahe. Dank der Nvidia-GPU beherrscht Nintendos Konsole DLSS, kann anspruchsvolle Spiele also mit niedrigerer interner Renderauflösung ausgeben. Nur: Weder eine Zielauflösung noch eine angestrebte Bildrate wurden genannt. Ob Grafikdetails oder einzelne technische Funktionen gegenüber den anderen Fassungen zurückgeschraubt werden, geht aus den bisherigen Angaben nicht hervor - Nintendo listet lediglich die drei Betriebsarten.

Einordnung

Dass umfangreiche moderne Spiele auf der Switch 2 grundsätzlich funktionieren, haben andere Portierungen gezeigt. Bei Monster Hunter Wilds trifft die sparsame Hybridhardware jedoch auf einen Titel, der deutlich potentere Systeme ins Schwitzen bringt. Inhaltlich ist das Paket stark - alle Updates, Crossplay, Ascendance in Aussicht, dazu ein niedriger Einstiegspreis. Die entscheidende Antwort liefert erst die angekündigte Prologue Demo: Sie dürfte für viele zur Kaufentscheidung werden, solange Capcom zu Auflösung und Bildrate schweigt.

Warum das wichtig ist

Monster Hunter Wilds ist eines der technisch fordernsten Spiele dieser Generation - selbst auf dem PC braucht es kräftige Hardware für stabile Bildraten. Wie gut die Umsetzung auf der deutlich sparsameren Switch 2 läuft, entscheidet darüber, ob die Jagd unterwegs mehr als ein Kompromiss ist. Und weil Capcom Auflösung und Framerate verschweigt, bleibt vor dem Kauf eine echte Wissenslücke.

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