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Halo-Mitschöpfer Marcus Lehto äussert sich zu Campaign Evolved

Der Mitentwickler des Original-Halo lobt das Unreal-Engine-5-Remake, übt aber auch gezielte Kritik

Republic of Pixels Redaktion09. August 2026 · 16:21 Uhr2 Min. Lesezeit
Halo-Mitschöpfer Marcus Lehto äussert sich zu Campaign Evolved
Bild: Eurogamer.de

KURZFASSUNG

  • Marcus Lehto, Co-Schöpfer von Halo, äussert sich positiv über Halo: Campaign Evolved
  • Er lobt Movement, Beleuchtung, Cinematics-Ansatz sowie das Gunplay und die Flood-Level
  • Kritik übt er an manchen Zwischensequenzen und am neuen Hinweis-System
  • Lehto reagiert zudem auf Online-Hass gegen das Spiel und lädt Kritiker zum gemeinsamen Zocken ein

Halo: Campaign Evolved ist seit wenigen Wochen erhältlich und sorgt in der Fangemeinde für geteilte Reaktionen. Nun hat sich Marcus Lehto, einer der Mitschöpfer des Original-Halo, in einem Social-Media-Beitrag zu Wort gemeldet. Sein Fazit zum kompletten Neuaufbau in der Unreal Engine 5 fällt überwiegend positiv aus.

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25 Jahre

seit der Entwicklung des Original-Halo, laut Lehto ursprünglich für den Schwierigkeitsgrad 'Heroic' konzipiert

Lob für Movement, Licht und Gunplay

Lehto gibt an, sich derzeit in Ruhe auf dem Schwierigkeitsgrad 'Heroic' durch das Remake zu spielen – jenem Modus, für den das Team das Original vor 25 Jahren eigentlich konzipiert hatte. Besonders positiv hebt er das überarbeitete Movement, die Cinematics sowie die Optik hervor. Die Beleuchtung bezeichnet er ausdrücklich als gelungen. Auch das Gunplay und die Flood-Level nennt er als Elemente, die ihm besonders gefallen. Den kompletten Neuaufbau des Spiels in der Unreal Engine 5 wertet er als Aufwand, der sich gelohnt habe.

Kritik an Cinematics und Hinweis-System

Ganz ohne Einwände bleibt Lehtos Einschätzung jedoch nicht. Bei den Zwischensequenzen zeigt er sich gespalten: Die kreativen Freiheiten und Neuerungen gefallen ihm zwar, einzelne Szenen empfindet er aber als übertrieben peinlich. Kritisch sieht er zudem das neu eingeführte Hinweis-System, das seiner Ansicht nach zu stark ins Gameplay eingreift. Es sei, so seine Einschätzung, primär für eine neue Spielergeneration mit sehr kurzer Aufmerksamkeitsspanne gedacht.

Reaktion auf Online-Hass

Lehto äussert sich auch zu der teils aggressiven Kritik, die dem Remake online entgegenschlägt. Er zeigt sich verwundert über Nutzerinnen und Nutzer, die das Spiel offenbar nur ablehnen, um Hass zu verbreiten, und macht dafür auch die Plattform selbst mitverantwortlich.

Diese Plattform befeuert diesen Hass geradezu. Sperrt uns alle zusammen in einen echten Raum – und ich wette, wir hätten am Ende des Tages alle eine verdammt gute Zeit dabei, das Spiel gemeinsam zu zocken.
Marcus Lehto, Co-Schöpfer von Halo

Lehtos Einschätzung reiht sich damit in eine Diskussion ein, die seit dem Launch von Halo: Campaign Evolved anhält. Während technische Aspekte wie die Grafik-Engine und das Gunplay weitgehend positiv aufgenommen werden, bleiben Detailfragen zu Präsentation und Zugänglichkeit umstritten – eine Debatte, die mit der Stimme eines Original-Entwicklers nun zusätzliches Gewicht erhält.

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WARUM DAS WICHTIG IST

Die Einschätzung eines der Original-Schöpfer wiegt in der Fan-Community schwer und dürfte die Debatte um das umstrittene Remake mitprägen. Für Halo-Spielerinnen und -Spieler liefert Lehtos Urteil eine differenzierte Stimme jenseits der reinen Online-Diskussion.

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