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Final Fantasy VII Revelation

Hamaguchi bekräftigt Verbindung zu allen Spin-offs

Regisseur Naoki Hamaguchi spricht erneut über die Rolle von Advent Children, Dirge of Cerberus und Crisis Core im Finale der Remake-Trilogie

Republic of Pixels Redaktion04. August 2026 · 23:07 Uhr3 Min. Lesezeit
Final Fantasy VII Revelation: Hamaguchi bekräftigt Verbindung zu allen Spin-offs
Bild: IGN

KURZFASSUNG

  • Hamaguchi bestätigt beim FFXIV Fan Festival Berlin 2026, dass Advent Children, Dirge of Cerberus und Crisis Core ins Ende von Revelation einfliessen sollen.
  • Bereits am 1. August sprach er gegenüber Automaton von einem 'overarching universe', das die Lore aller Spin-offs vereint.
  • Produzent Yoshinori Kitase hatte 2023 gegenüber Eurogamer erklärt, Advent Children werde Teil des Kanons.
  • Final Fantasy VII Revelation erscheint im Frühjahr 2027 für Switch 2, PS5, Xbox Series X/S sowie PC via Steam und Epic Games Store.

Naoki Hamaguchi, Regisseur von Final Fantasy VII Revelation, hat in einem Interview mit dem YouTuber Ashif's Release Notes anlässlich des Final Fantasy XIV Fan Festival Berlin 2026 erneut bekräftigt, dass mehrere Spin-offs der FF7-Reihe in das Ende des kommenden Spiels einfliessen sollen. Damit reagiert er auf anhaltende Spekulationen in der Fangemeinde, ob die Handlung mit dem Animationsfilm Advent Children verknüpft wird.

Mehrere Titel sollen zusammenfliessen

Hamaguchi bestätigte gegenüber Ashif, dass neben Advent Children auch Dirge of Cerberus und Crisis Core Berücksichtigung finden sollen. Eine konkrete Bestätigung, dass das Ende direkt an Advent Children anschliesst, vermied er jedoch bewusst.

Ich sehe eine Menge dieser Diskussion. Ich habe gesehen, wie viele Leute im Anschluss an Interviews mit mir und mit Kitase-san diskutiert und spekuliert haben: 'Wird das Ende davon mit Advent Children verbunden sein?' Aber das ist keine Frage, die ich beantworten möchte. Ich möchte hier nicht sitzen und sagen, es verbindet sich mit diesem, es verbindet sich mit jenem. Aber offensichtlich gibt es viele andere Titel innerhalb des VII-Universums. Wir sprechen also von Advent Children, wir sprechen von Dirge of Cerberus, Crisis Core. Und wir wollen all das einbeziehen und sicherstellen, dass wir nichts davon auslassen.
Naoki Hamaguchi

Er ergänzte, dass sich die Überlegungen zum Ende erst formen, sobald alle relevanten Elemente feststehen: 'And then on top of that, once we have all of those in place, we're looking towards the ending. And then the question is, what kind of ending are we going to head for in Revelation that still has those ties?'

Frühere Aussagen bestätigen den Kurs

Die aktuellen Kommentare stehen nicht isoliert da. Bereits am 1. August hatte Hamaguchi im Gespräch mit Automaton erklärt, dass die Remake-Trilogie ein 'new, overarching universe that encompasses the lore of the many various spin-offs' darstellt – 'not just Advent Children, but also Dirge of Cerberus and Crisis Core'. Zur konkreten Verknüpfung des Endes äusserte er sich dabei zurückhaltend.

Wir bestreiten nicht die Möglichkeit, dass das Ende mit FFVII AC verknüpft ist, sondern wir sagen vielmehr, dass FFVII AC einfach in die übergeordnete FFVII-Remake-Serie eingebunden wurde, einschliesslich des Endes. Ich werde jedoch nicht kommentieren, ob das Ende darauf ausgelegt ist, dorthin zu führen.
Naoki Hamaguchi, Automaton

Schon 2023 hatte Produzent Yoshinori Kitase gegenüber Eurogamer eine ähnliche Richtung vorgegeben und erklärt, dass Advent Children Teil des offiziellen Kanons werde: 'We are finally going to link up with Advent Children, that is going to be part of canon. The overall storyline, the developments, will not go wildly out in a way that will not add up to Advent Children in the end.'

  • Final Fantasy VII Revelation ist der dritte Teil der Remake-Trilogie.
  • Neben Advent Children sollen auch Dirge of Cerberus und Crisis Core berücksichtigt werden.
  • Im Juni erklärte Hamaguchi, dass Spielerentscheidungen die Story beeinflussen, letztlich aber alle auf eine 'singular ending' zulaufen.
  • Release: Frühjahr 2027 für Nintendo Switch 2, PlayStation 5, Xbox Series X/S sowie PC über Steam und Epic Games Store.

In der Community sorgen die wiederholten Andeutungen für gemischte Reaktionen: Ein Teil der Fangemeinde kritisiert die Abkehr von der linearen Originalgeschichte zugunsten eines übergreifenden FF7-Universums, während andere den möglichen Ausblick auf die Schicksale von Cloud, Tifa, Barret und den übrigen Figuren mit vorsichtigem Optimismus begleiten.

Hamaguchi selbst hatte bereits im Juni betont, dass der Ansatz für die finalen Story-Momente der Charaktere in Revelation neu gedacht werde: 'The idea is to kind of change the approach and the depth of these story moments for these characters in this final chapter. We hope players look forward to that moment in the game.'

Die wiederholten, aber bewusst vagen Aussagen von Hamaguchi und Kitase zeigen ein klares Muster: Square Enix positioniert die Remake-Trilogie nicht als reine Neuinterpretation des Originalspiels, sondern als Sammelpunkt für das gesamte FF7-Franchise. Wie weit diese Verzahnung konkret geht, bleibt bis zum Release im Frühjahr 2027 offen.

WARUM DAS WICHTIG IST

Für Fans der Remake-Trilogie ist die Frage nach dem Umgang mit dem erweiterten FF7-Universum zentral für die Deutung des Finales. Hamaguchis Aussagen zeigen, dass Square Enix die Serie bewusst als übergreifendes Franchise positioniert statt als reine Neuauflage des Originals.

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