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Final Fantasy 7

FF7 endet 2027 mit Revelation - und geht danach trotzdem weiter

Director Naoki Hamaguchi spricht auf der PAX West über Fans, die erst in 20 oder 30 Jahren dazukommen sollen

Republic of Pixels Redaktion07. September 2026 · 05:03 Uhr2 Min. Lesezeit
FF7 endet 2027 mit Revelation - und geht danach trotzdem weiter
Bild: GamesRadar
Kurzfassung
  • Auf der PAX West sprach Trilogie-Director Naoki Hamaguchi im Panel «From Reunion to Resolve» über die Ziele des Projekts.
  • Erklärtes Ziel: Final Fantasy 7 an die nächste Generation weiterreichen und noch in 20 bis 30 Jahren neue Fans gewinnen.
  • Eine Präsentationsfolie nannte als Ziel, FF7 von einem Klassiker der Vergangenheit zu einer Marke mit stetig wachsender Zukunft zu machen.
  • Angekündigt ist bislang nur Final Fantasy 7 Revelation für April 2027 samt zwei DLC-Paketen.

Final Fantasy 7 Revelation soll im April 2027 den Schlussstein einer Trilogie setzen, die 2020 mit Final Fantasy 7 Remake begann. Ein Abschied von Cloud, Tifa und Midgar wird das aber offenbar nicht: Auf einem Panel der PAX West hat Naoki Hamaguchi, Director der Trilogie, deutlich gemacht, dass Square Enix Final Fantasy 7 nicht als abgeschlossenes Werk begreift, sondern als Marke, die weiterlaufen soll.

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April 2027

Release von Final Fantasy 7 Revelation

1997

Erscheinungsjahr des Originals auf der PlayStation

20-30 Jahre

Zeitraum, in dem das Remake laut Hamaguchi noch neue Fans gewinnen soll

Ein Panel mit Programmatik

Das Panel trug den Titel «From Reunion to Resolve: Designing the FFVII Remake Trilogy» und war weniger Werbeblock als Rückschau auf die Designphilosophie des Projekts. Hamaguchi erklärte dort über einen Dolmetscher, dass es beim Remake nie nur darum gegangen sei, einen Klassiker technisch aufzufrischen. Ziel sei gewesen, Final Fantasy 7 an die nächste Generation weiterzureichen.

Wir wollen ein Werk schaffen, das noch in 20 oder sogar 30 Jahren neue Fans gewinnt.
Naoki Hamaguchi, Director der Final-Fantasy-7-Remake-Trilogie

Der Massstab dafür liegt auf der Hand: Das Original von 1997 hat es selbst geschafft, drei Jahrzehnte lang Nachschub an Fans zu finden - über Ports, Ableger und einen Animationsfilm. Ob das Remake denselben Lauf hinlegt, lässt sich frühestens in einer Konsolengeneration oder drei beurteilen.

Der Satz, der über Revelation hinausweist

Aufhorchen liess vor allem eine Präsentationsfolie im Panel. Als eines der Ziele der Trilogie wurde dort formuliert, «die Zukunft von Final Fantasy 7 zu erweitern» - und die Reihe über einen Klassiker der Vergangenheit hinauswachsen zu lassen, hin zu einer Marke mit einer sich stetig weiterentwickelnden Zukunft. Das ist Unternehmenssprache, aber eine mit klarer Richtung: Square Enix denkt Final Fantasy 7 offensichtlich nicht als Trilogie mit Abspann, sondern als Plattform.

Konkret angekündigt ist über Revelation hinaus jedoch nichts. Bekannt sind derzeit nur das Hauptspiel und zwei geplante DLC-Pakete. Alles, was danach kommen könnte - weitere Spiele, Ableger, Adaptionen -, bleibt vorerst Absichtserklärung ohne Titel und ohne Datum.

Was bislang gesichert ist

  • Final Fantasy 7 Revelation erscheint im April 2027 und schliesst die 2020 gestartete Trilogie ab.
  • Zwei DLC-Pakete zum Spiel sind bereits bestätigt.
  • Sephiroth wurde für den Abschluss neu besetzt.
  • Das Entwicklerteam wirbt offensiv für Spoilerfreiheit - niemand soll sich das Ende von aussen erklären lassen müssen.

Der letzte Punkt ist mehr als eine Höflichkeitsfloskel. Weil die Trilogie seit Remake bewusst vom bekannten Handlungsverlauf abweicht, sitzt ein grosser Teil der Erwartungshaltung genau dort, wo Spoiler am meisten Schaden anrichten: im Finale. Entsprechend deutlich betont das Team, dass die Auflösung im Spiel selbst erlebt werden soll und nicht im Kommentarbereich.

Einordnung

Neu ist der Gedanke nicht - Final Fantasy 7 war schon nach 1997 eine der am intensivsten ausgeschlachteten Marken des Publishers, mit Ablegern von hervorragend bis vergessenswert. Der Unterschied liegt im Zeithorizont: Hamaguchi redet nicht über die nächsten zwei Jahre, sondern über die nächsten zwei bis drei Jahrzehnte. Für die Spielerschaft heisst das kurzfristig wenig, langfristig aber viel: Wer im April 2027 den Abspann von Revelation sieht, sollte damit rechnen, dass Square Enix Midgar nicht schliesst, sondern nur die Türen wechselt. Bis dahin gilt: Sieben Jahre Trilogie bekommen ein Ende - die Marke nicht.

Warum das wichtig ist

Wer die Remake-Trilogie seit 2020 begleitet, bekommt mit Revelation zwar einen Abschluss - aber offenbar kein Ende der Marke. Square Enix positioniert Final Fantasy 7 als dauerhaft weiterlaufendes Universum, was über Jahre hinweg weitere Spiele oder Ableger bedeuten kann. Konkrete Projekte sind allerdings noch keine bestätigt.

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