Final Fantasy 7 Revelation
Termin steht - fast sieben Jahre nach Remake
Square Enix nennt in der State of Play den 8. April 2027 und zeigt rund zehn Minuten Gameplay aus dem Trilogie-Finale

- Final Fantasy 7 Revelation erscheint am 8. April 2027 - fast sieben Jahre nach Final Fantasy VII Remake
- Der Release erfolgt zeitgleich für PS5, Xbox Series X/S, PC und Nintendo Switch 2
- Square Enix zeigte rund zehn Minuten Gameplay mit Highwind-Erkundung, Wutai, Rocket Town und dem neuen FITS-System
- Cid Highwind und Vincent Valentine werden spielbare Gruppenmitglieder
Square Enix hat das Warten beendet: «Final Fantasy 7: Revelation», der dritte und letzte Teil der Remake-Trilogie, erscheint am 8. April 2027. Das Datum nannte der Publisher zum Abschluss der jüngsten PlayStation State of Play - zusammen mit rund zehn Minuten Gameplay, die deutlich mehr zeigten als die bisherigen Kurzauftritte des Spiels.
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8. April 2027
Releasetermin für PS5, Xbox Series X/S, PC und Switch 2
ca. 10 Min.
neues Gameplay in der State of Play
7 Jahre
liegen dann fast genau zwischen Remake und Finale
Vom vagen Frühjahrsfenster zum festen Datum
Die Ankündigungshistorie war zuletzt zäh. Beim Summer Game Fest gab es den ersten echten Blick auf Revelation, dazu die Zusage, dass das Spiel im Frühjahr 2027 kommt. Der zweite Auftritt bei Gamescom Opening Night Live rückte vor allem die Weapons in den Mittelpunkt - jene mächtigen Wesen, die der Planet in Krisenzeiten zu seiner Verteidigung ruft. Viele Fans reagierten enttäuscht: zu kurz, und wieder kein konkretes Datum.
Das ist nun nachgeholt. Der neue Trailer stellte diesmal die Hauptgruppe in den Vordergrund und zeigte deren Kampffähigkeiten, darunter eine Szene, die nach einer dreifachen Synergie-Attacke von Cloud, Tifa und Barret aussah. Am Ende stand das Datum: 8. April 2027. Bemerkenswert ist die Symmetrie - «Final Fantasy VII Remake» erschien am 10. April 2020 für die PlayStation 4. Clouds Reise endet damit fast genau sieben Jahre nach ihrem Beginn.
Wichtig für alle, die nicht auf einer PlayStation spielen: Revelation kommt wie bereits bekannt zeitgleich für PC, PS5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2. Der Tag gilt also für alle vier Plattformen.
Highwind, Wutai und ein Chocobo namens Piko
Der lange Gameplay-Block im Anschluss zeigte eine Welt, die im Aufbau an «Rebirth» erinnert, den Rahmen aber sichtbar weiter zieht. Zentral ist das Luftschiff Highwind, das eine durchgehende Erkundung der Weltkarte ermöglicht - ohne die Gebietsgrenzen, die im Vorgänger noch spürbar waren. Am Boden übernimmt der Chocobo Piko, der laut Präsentation über mehrere Fähigkeiten verfügt.
Zu sehen waren unter anderem Wutai und Rocket Town sowie eine Reihe von Nebenaktivitäten, die über das Kämpfen hinausgehen - vom Kartenspiel Queen's Blood bis hin zum Fotografieren von Katzen in Wutai. Auch die Quests wurden überarbeitet: Bei ausgewählten Aufträgen dürfen Spielerinnen und Spieler bestimmen, welche Figur die Führung übernimmt, was zu unterschiedlichen Verläufen führen soll.
FITS: vier Rollen für ein bekanntes Kampfsystem
Kämpferisch baut Revelation auf dem Fundament auf, das «Remake» eingeführt und «Rebirth» verfeinert hat: Echtzeitaction, taktische Befehle, Charakterwechsel und Teamaktionen. Neu ist das FITS-System. Damit lässt sich jeder Figur eine Rolle zuweisen - Krieger, Schwarzmagier, Ritter oder Beschwörer -, die eigene, rollenspezifische Fähigkeiten freischaltet. Ausserdem sind mehrere Kampfstile im laufenden Gefecht umschaltbar.
Die Synergie-Attacken, bei denen zwei Gruppenmitglieder ihre Fähigkeiten bündeln, bleiben ein Kernelement und greifen auf die neuen Rollen zurück. Hinzu kommt eine kleine, aber praktische Komfortverbesserung: Das Spiel weist künftig aktiv darauf hin, wenn eine Synergie-Attacke bereitsteht. Wer sich in «Rebirth» durch Menüs geklickt hat, um den Überblick zu behalten, dürfte das schätzen. Ebenfalls neu ist eine Vorspulfunktion für Zwischensequenzen.
Zwei neue Namen in der Gruppe
Personell wächst das Team: Cid Highwind und Vincent Valentine stossen als spielbare Mitglieder dazu und bringen eigene Fähigkeiten sowie Kampffunktionen mit. Beide waren in «Rebirth» bereits Teil der Handlung, standen dort aber nicht unter direkter Kontrolle - ein offener Punkt, den das Finale nun schliesst.
Den erzählerischen Rahmen beschreibt Square Enix knapp und unmissverständlich:
Die Welt steht am Rande der Vernichtung und der letzte Kampf gegen Sephiroth beginnt. Ein bedrohlicher Meteor verdunkelt den Himmel, monströse Wächter verwüsten den Planeten und die Flammen des Krieges lodern überall. Jetzt müssen Cloud und seine Gefährten sich diesem Chaos stellen, um das Schicksal des Planeten zu bestimmen und einen legendären Konflikt zu beenden.
Einordnung: Der Termin ist gesetzt, das Material noch nicht ausgereizt
Mit dem 8. April 2027 hat Square Enix nun einen der grössten Rollenspiel-Termine des kommenden Jahres fixiert - und das früher im Frühjahr, als viele nach dem vagen «Frühjahr 2027» erwartet hatten. Für Spielerinnen und Spieler heisst das: knapp sieben Monate Vorlauf, um «Remake» und «Rebirth» nachzuholen oder erneut durchzuspielen, bevor das Finale ansteht.
Offen bleibt einiges. Zu Editionen, Preisen oder technischen Modi - etwa wie sich die Highwind-Erkundung auf Switch 2 schlägt - liegen noch keine Angaben vor. Regisseur Naoki Hamaguchi kündigte am Ende der Präsentation lediglich an, dass es noch viel zu zeigen gebe. Nach dem Frust über den kurzen Gamescom-Auftritt ist der Kurs damit klar: Diesmal folgte auf die Ankündigung tatsächlich Substanz.
Der Abschluss der Remake-Trilogie ist einer der grössten JRPG-Termine des kommenden Jahres - und mit dem 8. April 2027 lässt sich die eigene Spieleplanung endlich festmachen. Weil Revelation zeitgleich auf vier Plattformen erscheint, betrifft die Ankündigung diesmal nicht nur PlayStation-Besitzer:innen.
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