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DualSense Edge

Neuer DualSense Edge geleakt — die grosse Revolution bleibt aus

FCC-Dokumente nennen die Modellnummer CFI-ZCP2 — und deuten auf eine Änderung hin, die vor allem der EU zu verdanken sein dürfte

Republic of Pixels Redaktion19. August 2026 · 15:04 Uhr2 Min. Lesezeit

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Neuer DualSense Edge geleakt — die grosse Revolution bleibt aus
Bild: Eurogamer.de

KURZFASSUNG

  • In der FCC-Datenbank ist ein Sony-Produkt mit der Kennung CFI-ZCP2 aufgetaucht — der aktuelle DualSense Edge trägt CFI-ZCP1.
  • Teile der Unterlagen, darunter Handbuch und Platinenfotos, sind bis zum 31. Januar 2027 unter Verschluss. Ein Marktstart im ersten Quartal 2027 gilt als wahrscheinlich.
  • Die gängige Theorie: kein neues Design, sondern ein leichter zugänglicher Akku, um der EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur zu entsprechen.
  • Sony hat sich bislang nicht geäussert — alle Details sind unbestätigt.

Sonys Pro-Controller für PlayStation 5 und PC steht offenbar vor seiner ersten Überarbeitung seit dem Marktstart Anfang 2023. Hinweise darauf liefern Zulassungsdokumente der US-Behörde Federal Communications Commission (FCC), in denen ein Sony-Produkt mit der Kennung CFI-ZCP2 auftaucht. Bestätigt ist bislang nichts: Sony hat sich zu einer Neuauflage des DualSense Edge nicht geäussert, und die Unterlagen selbst nennen keinerlei technische Details.

240 €

kostet der DualSense Edge aktuell in Europa

31. Jan. 2027

bis dahin sind zentrale FCC-Dokumente gesperrt

5–6 Std.

Akkulaufzeit — die grösste Schwäche des Edge

Eine Ziffer, die schon viel verrät

Entdeckt wurde der Eintrag von einem Nutzer im Forum ResetEra, aufgegriffen hat ihn zunächst das Portal TwistedVoxel. Der Clou steckt in der Modellnummer: Der bisherige DualSense Edge läuft unter CFI-ZCP1, das neue Gerät unter CFI-ZCP2. Eine solche Anpassung der Typenbezeichnung steht bei Sony-Hardware traditionell für eine Revision des bestehenden Produkts — nicht für ein völlig neues Gerät. Wer also auf einen Edge der zweiten Generation mit neuem Formfaktor, Hall-Effekt-Sticks oder anderen grösseren Änderungen hofft, sollte die Erwartungen vorerst dämpfen.

Der Akku steht im Zentrum — und die EU auch

Die naheliegendste Erklärung für die Revision liegt im Gesetzbuch. Ab 2027 greift eine EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur, die Herstellern von Unterhaltungselektronik vorschreibt, dass Endkundinnen und Endkunden verbaute Akkus mit einfachen Werkzeugen selbst tauschen können müssen. Das Einschicken zum Hersteller darf dann keine Voraussetzung mehr sein. Die gängige Theorie zum CFI-ZCP2 lautet entsprechend: Sony verbessert schlicht den Zugriff auf den Lithium-Ionen-Akku des Edge.

Das Gehäuse des Edge lässt sich schon heute öffnen, weshalb es womöglich nur um eine Vereinfachung des Entnahmemechanismus geht, um den Vorgaben vollständig zu genügen. Dass die Richtlinie Hardware-Designs in der Spielebranche real verändert, zeigt der Blick zu Nintendo: Switch 2 und etliches Zubehör wurden bereits entsprechend angepasst.

Offen bleibt die spannendere Frage — legt Sony auch bei der Laufzeit nach? Fünf bis sechs Stunden sind seit Tag eins die grösste Schwachstelle des Edge, verursacht durch die zusätzliche Technik im Inneren. Ein Präzedenzfall existiert: Ende 2025 begann Sony, den überarbeiteten Standard-DualSense (CFI-ZCT2W) auszuliefern, der dank entschlacktem Innenleben länger durchhält. Belegt ist ein solcher Schritt für den Edge allerdings nicht.

Der Zeitplan steht zwischen den Zeilen

Ein Releasedatum nennen die Unterlagen nicht — wohl aber eine Sperrfrist. Handbuch, Fotos des Platinen-Layouts und Angaben zu den Testaufbauten bleiben bis zum 31. Januar 2027 unter Verschluss. Hersteller nutzen solche Fristen üblicherweise, um Produktdetails bis kurz vor dem Verkaufsstart zu schützen. Ein Marktstart im ersten Quartal 2027 ist damit plausibel — passend zum Inkrafttreten der EU-Vorgaben. Möglich ist auch, dass Sony das Thema schon vorher offiziell anspricht.

  • Bestätigt: Ein Sony-Gerät mit der Kennung CFI-ZCP2 ist in der öffentlichen FCC-Datenbank gelistet.
  • Unbestätigt: Welche konkreten Änderungen Sony vornimmt — die Dokumente schweigen dazu.
  • Unbestätigt: Ob die Akkulaufzeit steigt oder nur die Wechselbarkeit verbessert wird.
  • Kein Hinweis: Für den regulären DualSense liegen derzeit keine vergleichbaren neuen Dokumente vor.

Einordnung

Der DualSense Edge hat sein Publikum gefunden: verstellbare Trigger-Stops, austauschbare Stick-Module und frei belegbare Rücktasten rechtfertigen für viele den hohen Preis. Genau deshalb ist eine Revision aber weniger spektakulär, als sie klingt — CFI-ZCP2 dürfte in erster Linie eine regulatorische Pflichtübung sein, kein Generationswechsel. Wer aktuell mit dem Kauf liebäugelt und ohnehin bis 2027 warten kann, gewinnt womöglich einen leichter tauschbaren Akku. Alle anderen verpassen nach heutigem Stand wenig. Und wer auf eine Neuauflage des normalen DualSense spekuliert, wartet vergeblich: Das überarbeitete Standard-Pad rollt seit Ende 2025 schrittweise in den Handel.

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WARUM DAS WICHTIG IST

Der DualSense Edge ist mit rund 240 Euro das teuerste offizielle PS5-Zubehör, und seine schwache Akkulaufzeit ist seit dem Start ein Dauerthema. Eine Revision entscheidet darüber, ob sich das Warten lohnt — oder ob wer jetzt kauft, in wenigen Monaten das ältere Modell in der Hand hält.

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