World of Warcraft
Ein Fisch für 2 Gold macht WoWs Elite-Gewölbe solo machbar
Der «Schwefelige Schlammfisch» senkt die Aggroreichweite im Gewölbe von Atal'Utek so stark, dass ihr fast an jedem Gegner vorbeispaziert

KURZFASSUNG
- Der «Schwefelige Schlammfisch» gibt fünf Minuten lang den Buff «Schlammüberzug»
- Der Effekt senkt die Aggroreichweite der Gegner im Gewölbe von Atal'Utek massiv
- Angeln lässt sich der Fisch auf der gewundenen Insel, am zuverlässigsten im Schwarm «Blubbernder Beryll»
- Im Auktionshaus kostete das Stück zeitweise 2 Gold und 30 Silber
Die effektivste Ausrüstung im neuen World-of-Warcraft-Content trägt man nicht am Körper, sondern in der Tasche: Der «Schwefelige Schlammfisch» reduziert im Gewölbe von Atal'Utek die Reichweite, in der Gegner auf euch aufmerksam werden — und verwandelt damit ein Gebiet voller Elite-Feinde in eine begehbare Solo-Zone.
5 Min.
Dauer des Buffs «Schlammüberzug» pro Fisch
2 G 30 S
Stückpreis im Auktionshaus zum Zeitpunkt des Berichts
200 Stk.
Vorrat, den MeinMMO-Autor Cortyn für unter 500 Gold kaufte
Warum Atal'Utek solo so anstrengend ist
Patch 12.1 «Fluch von Ula'tek» verlagert einen Grossteil der Aktivitäten auf die gewundene Insel und in das darunterliegende Gewölbe von Atal'Utek. Gerade dort unten stehen auffällig viele Elite-Gegner, die einzeln zwar machbar sind, aber Aufmerksamkeit und Zeit kosten. Wer als Schurke, Druide oder Jäger mit Verstohlenheit unterwegs ist, umgeht das Problem seit jeher elegant. Alle anderen Klassen kämpften sich bisher Meter für Meter durch — obwohl viele Aufgaben im Gewölbe gar keinen Kampf verlangen.
Was der Schlammfisch konkret tut
Bei Benutzung verleiht der Fisch fünf Minuten lang den Stärkungseffekt «Schlammüberzug». Der verkleinert die Aggroreichweite der Feinde im Gewölbe — und zwar drastisch. Mit dem Buff lässt sich bis auf wenige Meter an Gegnern vorbeigehen, ohne entdeckt zu werden. Solange ihr die Feinde nicht buchstäblich berührt, kommt ihr praktisch überall durch. Das ist keine Tarnung im klassischen Sinne, wirkt in der Praxis aber ähnlich zuverlässig.
Wo ihr an den Fisch kommt
- Angeln überall auf der gewundenen Insel — am zuverlässigsten im Schwarm «Blubbernder Beryll»
- Alternative für Angelmuffel: der Kauf im Auktionshaus, wo der Fisch bislang günstig gehandelt wird
- Ein Vorrat lohnt sich, weil jeder Fisch nur fünf Minuten wirkt
Der Nutzen zeigt sich vor allem bei den kampffreien Aufgaben: Quests und Patrouillen-Missionen verlangen oft nur, die Gebeine eines Geistes zu bestatten oder gefallene Kämpfer zu verbrennen. Auch das Abklappern der Schatztruhen im gesamten Gewölbe — etwa um die Münzen des Gebiets zu sammeln — wird mit dem Buff deutlich schneller, weil die Wegstrecke nicht mehr von Zufallskämpfen unterbrochen wird.
“Als ich die Wirkung des Fisches beim ersten Mal bemerkte, habe ich mir im Anschluss direkt im Auktionshaus 200 Stück davon gekauft.”
Einordnung
Ob der Fisch als bewusst gesetztes Komfort-Werkzeug gedacht war oder ob Blizzard hier nachjustiert, ist offen. Fest steht: Er gleicht einen Vorteil aus, den bisher nur Stealth-Klassen hatten, und macht das neue Endgame-Gebiet für Solo-Spielerinnen und -Spieler zugänglicher. Passend dazu sind inzwischen viele der Fehler behoben, die den Launch von Patch 12.1 spürbar getrübt hatten. Wer im Gewölbe von Atal'Utek regelmässig alleine unterwegs ist, sollte sich einen Vorrat anlegen, solange die Preise im Auktionshaus niedrig bleiben.
COMMUNITY-UMFRAGE
Fisch statt Kampf — ist der Schlammüberzug clevere Freiheit oder ein Design-Patzer?
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WARUM DAS WICHTIG IST
Das Gewölbe von Atal'Utek ist der Kern des neuen Endgame-Contents, aber voller Elite-Gegner — solo war das bisher vor allem für Stealth-Klassen komfortabel. Der Fisch hebt diesen Vorteil für alle Klassen auf und macht Quests, Patrouillen-Missionen und Schatzsuche deutlich entspannter.
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