Pokémon
Leak deutet Regiewechsel bei nächstem Pokémon-Hauptspiel an
Laut unbestätigten Insiderdokumenten übernehmen zwei Game-Freak-Veteranen die Leitung von Pokémon Winds and Waves – nicht mehr Shigeru Ohmori
Gerücht / Leak: Dieser Artikel behandelt unbestätigte Informationen aus Leaks oder Insider-Quellen. Wir kennzeichnen das klar und ordnen ein, was gesichert ist und was Spekulation bleibt.

KURZFASSUNG
- Leaker BallGuy behauptet, Hiroyuki Tani und Katsuhiko Ichiraku würden die Regie der zehnten Pokémon-Generation übernehmen
- Beide waren zuvor für gefeierte DLCs verantwortlich: Crown Tundra (Sword/Shield) und Teal Mask (Scarlet/Violet)
- Geleakte interne Dokumente sollen zeigen, dass Ohmori seit 2024 nicht mehr als Regisseur fungiert, aber am Konzept mitwirkte
- Gerüchte sprechen von bis zu 300 neuen Monsterarten und einem neuen Kampfsystem – offiziell ist nichts bestätigt
Ein neuer Leak zu Pokémon Winds and Waves sorgt für Gesprächsstoff in der Community: Laut dem Leaker BallGuy soll die zehnte Hauptgeneration der Reihe nicht mehr von Shigeru Ohmori inszeniert werden, sondern von den Game-Freak-Veteranen Hiroyuki Tani und Katsuhiko Ichiraku. Beide waren bislang nie für ein Hauptspiel verantwortlich, machten sich aber mit gefeierten DLC-Erweiterungen einen Namen. Offiziell hat Game Freak bislang keine Regisseure für das Projekt bestätigt – die Angaben stammen ausschliesslich aus Leaks und sind entsprechend unbestätigt.
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300
neue Monsterarten sollen laut Gerüchten hinzukommen – so viele wie nie zuvor in der 30-jährigen Seriengeschichte
2014–2024
Zeitraum, in dem Shigeru Ohmori laut Leak die Mehrheit der Pokémon-Hauptspiele leitete
30 Jahre
Bestehen der Pokémon-Reihe, auf die sich die gerüchteweise grösste Monster-Erweiterung bezieht
Ohmoris Ära und ein möglicher Bruch
Shigeru Ohmori gilt als eine der prägendsten Figuren der jüngeren Pokémon-Geschichte. Von Omega Ruby und Alpha Sapphire bis hin zu Pokémon Pokopia zeichnete er für einen Grossteil der Hauptspiele verantwortlich und beeinflusste damit massgeblich, wie sich die Serie in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat. Genau dieser Umstand macht den aktuellen Leak brisant: Sollte er zutreffen, würde erstmals seit einer Dekade eine neue Handschrift die Richtung der Hauptreihe bestimmen. Bereits 2025 waren interne Dokumente aufgetaucht, die nahelegen, dass Ohmori zwar an einer frühen Projektskizze für Winds and Waves mitwirkte, laut denselben Leaks jedoch bereits 2024 nicht mehr offiziell als Regisseur eingesetzt war. Wie viele seiner ursprünglichen Ideen letztlich ins fertige Spiel einfliessen, lässt sich daraus nicht ableiten – Entwicklung ist ein fortlaufender Prozess, und Konzepte verändern sich oft mehrfach, bevor ein Spiel erscheint.
DLC-Spezialisten mit Erfolgsbilanz
Was die Ankündigung für viele Fans besonders interessant macht, ist die Vorgeschichte der beiden gerüchteweise neuen Regisseure. Hiroyuki Tani und Katsuhiko Ichiraku zeichneten laut dem Bericht für die DLCs verantwortlich, die in den vergangenen Jahren regelmässig positiver aufgenommen wurden als die zugehörigen Basisspiele. Die Erweiterung Crown Tundra für Sword and Shield wurde für ihren grösseren Fokus auf Erkundung gelobt, während der Teal Mask-DLC zu Scarlet and Violet 2023 für sein bodenständiges, alltagsnahes Storytelling positive Kritiken erhielt – ein deutlicher Kontrast zu den technischen Problemen, mit denen Scarlet and Violet beim Start zu kämpfen hatten. Erst 2025 erhielten die Spiele auf der Switch 2 kostenlose Leistungsverbesserungen, die viele Fans als überfällig empfanden.
- Crown Tundra (Pokémon Sword and Shield): gelobt für grösseren Fokus auf Erkundung und offene Areale
- Teal Mask (Pokémon Scarlet and Violet, 2023): gelobt für alltagsnahes Storytelling
- Beide DLCs von manchen Fans als stärker empfunden als die jeweiligen Hauptspiele
Seed-Pokémon, Spore und ein neues Kampfsystem
Neben dem Regiewechsel ranken sich um Winds and Waves weitere unbestätigte Details. Die 2025 geleakte Konzeptpräsentation soll unter anderem No Man's Sky und Spore als Einflüsse genannt haben. Besonders das dynamische Evolutionssystem von Spore könnte laut den Leaks die Grundlage für sogenannte Seed-Pokémon bilden – eine Monsterkategorie ohne festen Entwicklungspfad. Stattdessen sollen Faktoren wie Umgebung, Wetter und die Art, wie Trainerinnen und Trainer sich um das Wesen kümmern, darüber bestimmen, wie sich ein Seed-Pokémon entwickelt. Dieses Konzept würde auch erklären, weshalb Gerüchten zufolge bis zu 300 neue Monsterarten eingeführt werden könnten – die grösste Erweiterung des Pokédex in der über 30-jährigen Geschichte der Reihe. Zusätzlich kursieren bereits Hinweise auf ein überarbeitetes Kampfsystem, das ebenfalls noch nicht offiziell bestätigt ist.
Ein Regiewechsel allein garantiert keine radikale Neuausrichtung, doch er passt zu einem Muster, das sich bei Game Freak seit einiger Zeit beobachten lässt. Mit Pokémon Legends: Z-A hat das Studio bereits gezeigt, dass es bereit ist, mit actionorientiertem Gameplay von der klassischen Rundenkampf-Formel abzuweichen. Sollten sich die aktuellen Leaks zu Winds and Waves bestätigen, könnte dies ein weiterer Schritt in Richtung einer Serie sein, die sich stärker von ihren eigenen Konventionen löst – ein Wunsch, den Fans und Kritikerinnen der Reihe seit Jahren äussern.
COMMUNITY-UMFRAGE
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WARUM DAS WICHTIG IST
Seit über zehn Jahren prägt ein einziger Regisseur den Grossteil der Pokémon-Hauptspiele – ein Wechsel könnte die seit Jahren kritisierte Risikoscheu der Serie aufbrechen. Für Spielerinnen und Spieler, die sich frische Ideen jenseits des bekannten RPG-Schemas wünschen, wäre das ein Signal, das über ein einzelnes Spiel hinausreicht.
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