Big Walk im Test
Koop-Rätselspiel lebt von stiller Kommunikation
PC Gamer bewertet das reine Mehrspieler-Puzzlespiel von House House mit 90 von 100 Punkten

KURZFASSUNG
- Big Walk ist ein reines Koop-Rätselspiel von Entwickler House House, das am 4. August 2026 erscheint
- PC Gamer vergibt in seinem Test 90 von 100 Punkten und lobt die Kommunikationsmechaniken
- Das Spiel kostet rund 20 US-Dollar bzw. 16 britische Pfund und ist als Steam Deck verifiziert gelistet
- Im Zentrum stehen Rätsel, die nur durch Absprache mit Mitspielenden lösbar sind, teils ohne Sicht- oder Hörkontakt
Mit Big Walk bringt das australische Studio House House ein Rätselspiel auf den Markt, das sich komplett dem gemeinsamen Spiel verschreibt: Es lässt sich ausschliesslich im Koop-Modus spielen. Herausgeber ist Panic, das Release ist für den 4. August 2026 angesetzt. PC Gamer hat das Spiel vorab getestet und in der Rezension mit 90 von 100 Punkten bewertet – ein deutliches Lob für ein Konzept, das komplett auf Absprache zwischen Spielenden setzt.
90/100
Testwertung von PC Gamer
4. August 2026
Geplantes Erscheinungsdatum
20 $ / 16 £
Erwarteter Verkaufspreis
Eine Insel ohne Wegweiser
Laut PC-Gamer-Redakteur Christopher Livingston beginnt Big Walk mit einer Tutorial-Zone, die grundlegende Bewegungen wie Springen, Ducken sowie das Aufnehmen und Benutzen von Gegenständen vermittelt – ganz ohne Markierung, wann dieser Abschnitt endet. Die Testgruppe habe sich schlicht von selbst auf eine grosse, mysteriöse Insel hinausbewegt. Dort habe man zunächst eine kranartige Struktur mit einem schwer erreichbaren Knopf entdeckt; dessen Betätigung habe Konfetti und ein rotes Objekt freigesetzt, das die Tester informell 'Nubbin' getauft hätten. Von dort aus habe sich das Spielprinzip erschlossen: Rätsel lösen, Objekte einsammeln, weitere Rätsel finden.
Kommunikation als zentrale Mechanik
Die Beschränkungen im Spiel seien laut Test bewusst stärker ausgeprägt als in vielen anderen Titeln: Nächte seien sehr dunkel, wodurch man sich leicht in der tropischen Umgebung verirren könne. Zudem könne man immer nur einen Gegenstand gleichzeitig tragen, und selbst ein gefundener Rucksack lasse sich nur mit Hilfe eines Mitspielenden anlegen oder ausräumen. Der Nahbereichs-Chat funktioniere zudem nur innerhalb weniger Meter Distanz; darüber hinaus seien Walkie-Talkies nötig, was wiederum die begrenzte Tragekapazität beanspruche. Diese Einschränkungen dienten laut Livingston einem klaren Zweck: den Spielenden beizubringen, zusammenzubleiben, sich abzustimmen und sich aufeinander zu verlassen.
- Knöpfe, die gleichzeitig oder in einer bestimmten Reihenfolge gedrückt werden müssen
- Objekte, die gemeinsam innerhalb eines Zeitlimits an einen Zielort gebracht werden
- Symbole oder Formen, die einer Person beschrieben werden, die sie selbst nicht sehen kann
- Lösungsfragmente, die wie bei 'Stille Post' von Spieler zu Spieler weitergegeben werden
Wiederholung mit neuen Kniffen
Der Test hält fest, dass sich Rätselelemente im Spielverlauf wiederholen – dieselben Symbole, Knöpfe und schalldichten Türen tauchen laut Livingston mehrfach auf. Anfangs habe das Sorge bereitet, dass sich das Spiel nur auf eine Handvoll Grundmuster stütze. House House habe die bekannten Lösungswege jedoch immer wieder neu kombiniert und verkompliziert, sodass aus vertrauten Mechaniken neue Herausforderungen entstünden. Nach eigener Aussage habe die Testgruppe dabei unbewusst eine eigene Kurzsprache aus Gesten entwickelt, die je nach Situation völlig unterschiedliche Bedeutungen annehmen konnte.
“Big Walk ist eine Freude: ein entspanntes Spiel über Neugier, Erkundung und das Überwinden von Hindernissen durch Freundschaft und Zusammenarbeit.”
Insgesamt beschreibt der Test eine rund zwölfstündige Spielerfahrung ohne Tod, Jumpscares oder Gegner, in der es keinen Druck gebe, etwas Bestimmtes zu tun – von spontanen Tanzeinlagen bis zum gemeinsamen Ballspiel sei alles möglich. Das Spiel ist laut PC Gamer offiziell für Steam Deck verifiziert. Mit einer Wertung von 90 Punkten und einem Preis von rund 20 US-Dollar reiht sich Big Walk damit als kompaktes, aber laut Testurteil sorgfältig gestaltetes Koop-Erlebnis ein, dessen Wert massgeblich davon abhängt, ob eine feste Spielgruppe zur Verfügung steht.
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WARUM DAS WICHTIG IST
Für Gamer:innen, die gemeinsam mit Freundinnen und Freunden spielen wollen, bietet Big Walk laut PC Gamer ein Rätselkonzept, das gezielt auf Absprache statt auf reine Reaktionsfähigkeit setzt. Da das Spiel ausschliesslich im Koop funktioniert, ist die Kaufentscheidung stark davon abhängig, ob eine feste Spielgruppe vorhanden ist.
DAS SAGT DIE FACHPRESSE
Klare EmpfehlungDie Kritik von PC Gamer bewertet Big Walk als gelungenes, reines Koop-Rätselspiel, dessen grösste Stärke die erzwungene, aber belohnende Kommunikation zwischen Spielenden ist. Trotz wiederkehrender Rätselbausteine überzeugt laut Test die stetige Neuinterpretation bekannter Mechaniken über die gesamte, rund zwölfstündige Spieldauer.
STÄRKEN
- +Rätseldesign, das gezielt non-verbale und verbale Kommunikation zwischen Spielenden fördert
- +Bestehende Mechaniken werden im Spielverlauf immer wieder neu kombiniert statt bloss wiederholt
- +Entspannte Spielwelt ohne Tod, Gegner oder Zeitdruck
- +Offizielle Steam-Deck-Verifizierung
SCHWÄCHEN
- –Rätselelemente wie Symbole, Knöpfe und Türen wiederholen sich sichtbar über den Spielverlauf
- –Strikte Beschränkungen wie begrenzte Reichweite des Chats oder Ein-Gegenstand-Inventar können Einstieg erschweren
FÜR WEN?
Geeignet für Spielgruppen aus zwei bis mehreren Freund:innen, die Wert auf Absprache und gemeinsames Knobeln statt auf Solo-Erfahrungen legen.
KAUFEMPFEHLUNG
Für feste Spielgruppen, die ein entspanntes, kommunikationsgetriebenes Koop-Erlebnis suchen, lohnt sich laut Testurteil ein Kauf zum Release.
QUELLEN (1)
- Big Walk review — PC Gamer
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