Arc Raiders
Arc Raiders pausiert die Expeditions - zurück erst 2027
Die fünfte Expedition startet am 8. September und ist für längere Zeit die letzte, weil Embark Studios das ganze System auseinandernehmen will

- Die fünfte Expedition in Arc Raiders ist die letzte vor einer längeren Pause - das Fenster öffnet am 8. September um 4 Uhr PT / 7 Uhr ET.
- Erst Anfang 2027 sollen die Expeditions mit «grösseren Verbesserungen» zurückkehren.
- Bereits erspielte Consecutive-Buffs bleiben erhalten, angefangene Karawanen werden in Ermal-Gutscheine gleichen Werts umgewandelt.
- Embark nennt enge Abflugfenster, die Belohnungsstruktur und die Zugänglichkeit für Neulinge als Baustellen; Details folgen im September.
Embark Studios nimmt eines der zentralen Endgame-Systeme von Arc Raiders für längere Zeit aus dem Spiel. Die fünfte Expedition, deren Abflugfenster am 8. September öffnet, ist vorerst die letzte ihrer Art. Danach pausiert das Studio die Mechanik komplett und will sie erst Anfang 2027 mit grundlegenden Änderungen zurückbringen. Was genau umgebaut wird, will Embark im September erläutern.
EXTERNER INHALT VON X
Beim Laden werden Daten an X übermittelt, und X kann Cookies setzen.
8. Sept.
öffnet das Abflugfenster der fünften Expedition (4 Uhr PT / 7 Uhr ET)
Anfang 2027
sollen die Expeditions mit grösseren Verbesserungen zurückkehren
5.
Expedition ist die letzte vor der Pause
Was Expeditions in Arc Raiders bedeuten
Funktional erinnern die Expeditions an das Prestige-System aus Call of Duty: Wer ein hohes Level erreicht hat, setzt grosse Teile seines Charakterfortschritts zurück und erhält dafür exklusive Vorteile. Das ist kein Nebenschauplatz, sondern für viele Langzeitspielerinnen und -spieler der eigentliche Grund, nach dem Erreichen der Maximalstufe weiterzumachen. Entsprechend heikel ist jede Änderung daran - und entsprechend laut war die Kritik, vor allem am Grind, der mit einem Neuanfang verbunden ist.
Embark schraubt praktisch seit dem Start der Expeditions an den Regeln. Bereits im Juni kündigte das Studio Anpassungen für die vierte Expedition an - schon damals wurde in der Fachpresse ein grösserer Umbau erwartet. Genau dieser Umbau kommt nun, allerdings mit einer Zwangspause als Preis.
Warum Embark die Reissleine zieht
Wir haben euer Feedback zu den Expeditions sorgfältig geprüft, und obwohl wir unterwegs immer wieder Verbesserungen vorgenommen haben, ist uns klar geworden, dass einige der von euch angesprochenen Probleme - etwa die engen Abflugfenster, die Belohnungsstruktur und die Zugänglichkeit für neue Spieler - mehr als schrittweise Korrekturen brauchen. Sie erfordern grössere Änderungen.
Um diese Punkte anzugehen, müsse man die Expeditions eine Weile pausieren, schreibt das Studio weiter. Die fünfte Expedition sei die letzte bis Anfang 2027, dann kehre das System mit «grösseren Verbesserungen» zurück, die «einige der grössten Schmerzpunkte» der Spielerschaft adressieren sollen. Wer noch unschlüssig war, ob er aufbrechen möchte, solle es jetzt tun - eine unmissverständliche Aufforderung, das Septemberfenster zu nutzen.
Was mit dem bisherigen Fortschritt passiert
- Bereits erspielte Consecutive-Buffs bleiben über die gesamte Pause hinweg bestehen - verlorener Fortschritt ist laut Embark nicht zu befürchten.
- Teilweise abgeschlossene Karawanen werden durch Ermal-Gutscheine im gleichen Wert ersetzt.
- Das aktuelle Update erklärt zudem, wann das Fenster der fünften Expedition öffnet, wie man teilnimmt und welche Belohnungen winken.
- Konkrete Details zum Umbau will Embark im September nachliefern.
Die Community reagiert gespalten
Erleichterung sieht anders aus. Die Reaktionen fallen gemischt aus, auf X deutlich ruppiger als im Subreddit zum Spiel. Von einer breiten Aufbruchsstimmung kann jedenfalls keine Rede sein. Stattdessen dominiert eine abwartende Haltung: Viele erkennen an, dass die Expeditions Arbeit vertragen, zweifeln aber daran, dass Embark den Umbau tatsächlich trifft. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Teil der Spielerschaft mit dem System zufrieden ist und schlicht keine Änderungen möchte - eine Konstellation, in der es kaum eine Lösung gibt, die allen passt. Destructoid brachte die Stimmungslage mit der Feststellung auf den Punkt, dass die Arc-Raiders-Fangemeinde einfach nicht zur Ruhe komme.
Einordnung
Eine Pause von mehreren Monaten ist ein hartes, aber ehrliches Eingeständnis: Embark hat lange an Symptomen kuriert, statt die Struktur anzufassen. Für Veteranen bedeutet das eine Durststrecke ohne den prominentesten Langzeitanreiz - für Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger könnte am Ende ein System stehen, das nicht mehr nur für Dauerzocker funktioniert. Ob sich das Warten lohnt, entscheidet sich schon im September, wenn Embark offenlegt, wie tief der Umbau wirklich geht.
Die Expeditions sind für viele Arc-Raiders-Veteranen der eigentliche Endgame-Loop - fällt er weg, fehlt hochstufigen Raidern für Monate ein Langzeitziel. Wer die exklusiven Boni noch mitnehmen will, muss jetzt handeln, weil das nächste Fenster erst 2027 aufgeht.
COMMUNITY-UMFRAGE
Was muss Embark beim Umbau der Expeditions zuerst anfassen?
Anonym abstimmen und sehen, was die Community denkt.
HYPE-METER
Noch keine Stimmen - gib die erste ab
QUELLEN (2)
MEHR ZU DIESEN THEMEN
WEITERLESEN
Kommentare
Kommentare werden geladen …



