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1666

Amsterdam startet am 25. August in den Early Access

Patrice Désilets' lang erwartetes Hexen-Abenteuer erscheint nach jahrelangem Rechtsstreit mit Ubisoft für PC

Republic of Pixels Redaktion10. August 2026 · 20:12 Uhr2 Min. Lesezeit
1666: Amsterdam startet am 25. August in den Early Access
Bild: Gematsu

KURZFASSUNG

  • 1666: Amsterdam erscheint am 25. August im Early Access für Steam und Epic Games Store
  • Preis rund 30 Dollar, Spielzeit in der Early-Access-Phase etwa 10 Stunden
  • Geschichte verknüpft drei Zeitebenen: 1666, 1999 und die Gegenwart
  • Entwicklung überstand jahrelangen Rechtsstreit zwischen Schöpfer Patrice Désilets und Ubisoft

Panache Digital Games hat den Early-Access-Start von 1666: Amsterdam offiziell bestätigt. Das dunkle Third-Person-Action-Adventure erscheint am 25. August für PC über Steam und den Epic Games Store. Damit erhält ein Projekt einen konkreten Termin, das lange als Spielball zwischen Studio und Rechtsstreit galt: Assassin's-Creed-Schöpfer Patrice Désilets und Ubisoft lieferten sich über Jahre eine juristische Auseinandersetzung, bevor das Spiel überhaupt in dieser Form realisiert werden konnte.

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25. Aug.

Start des Early Access für PC via Steam und Epic Games Store

30 $

geplanter Preis für die Early-Access-Version

10 Std.

ungefähre Spielzeit im Early Access laut Désilets

Drei Zeitebenen, eine Verschwörung

Im Zentrum der Handlung steht Noa Brooklyn, die als sogenannte Collector von den Zaindaris für eine Aufgabe erzogen wurde, die sie sich nicht selbst ausgesucht hat. Als Hexe im Amsterdam des Jahres 1666 verbindet sie sich mit Aaron, der ursprünglich aus dem Jahr 1999 stammt und die Welt fortan durch die Augen einer Katze wahrnimmt. Laut Panache Digital Games erstreckt sich die Geschichte über drei Zeitebenen – 1666, 1999 und die Gegenwart –, in der eine Nachfahrin von Noa die gemeinsame Vergangenheit der beiden Figuren erforscht. Die Rollen kehren sich dabei je nach Epoche um: 1666 begleitet Aaron als Katze die Hexe Noa, 1999 übernimmt Noa in Katzenform die Rolle der Begleiterin für den Protagonisten Aaron.

Vom Rechtsstreit zur Spielwelt

Die Entstehungsgeschichte von 1666: Amsterdam reicht laut Berichten bis ins Jahr 2011 zurück und war über weite Strecken von rechtlichen Auseinandersetzungen, umgeschriebenen Konzepten und wechselnden Publishern geprägt. Erst nach dieser rund 15 Jahre dauernden Entwicklungszeit meldete sich das Projekt in diesem Sommer mit einem neuen Trailer zurück, der eine Hexe zeigt, die sich mit Magie und einem Besenstiel durch die Gassen des historischen Amsterdams kämpft. Am selben Tag veröffentlichte Panache Digital Games einen spielbaren Prolog, der erste Eindrücke von Kampf, Erkundung und den Fähigkeiten der beiden Hauptfiguren vermittelte.

Kritik an KI-Grafiken im Prolog

Der veröffentlichte Prolog sorgte allerdings nicht nur für Aufmerksamkeit, sondern auch für Kritik: Nach Berichten wurden im Demo-Material KI-generierte Grafik-Assets entdeckt, die im Anschluss entfernt wurden. Das Studio räumte den Vorfall ein.

Es gab da ein gewisses Abrutschen. Das wird nicht mehr passieren.
Patrice Désilets, laut GamesRadar

Roguelike-Elemente und Katzenperspektive

Der jüngste Gameplay-Trailer des Studios stellt neben dem Tag-Nacht-Zyklus auch Noas mystische Fähigkeiten und Aarons Gameplay in Katzenform vor. Beide Figuren sollen ihre unterschiedlichen Fertigkeiten kombinieren, um verborgene Wahrheiten aufzudecken und das Gleichgewicht der Welt wiederherzustellen. Vorschauberichte beschreiben zudem Roguelike-Anleihen mit zufällig verteilten Fähigkeiten, die bei einem Tod zurückgesetzt werden, sowie Ermittlungsmechaniken und Kampfsysteme, die auf die jeweilige Spielfigur zugeschnitten sind.

Die Early-Access-Version soll rund zehn Stunden Spielzeit bieten – weniger als die Hälfte des Umfangs, den Panache für die finale Vollversion plant. Wie lange die Early-Access-Phase insgesamt dauern wird, lässt das Studio offen; intern gibt es zwar ein Ziel, das Team zeigt sich aber offen für Anpassungen je nach Rückmeldungen der Community.

Erste Vorschauberichte fielen unterschiedlich aus: Während einige Redaktionen dem Titel spannende Ideen und ein besonderes Setting zuschreiben, äusserten andere Bedenken zur Reife des Gameplays angesichts des nahenden Release-Termins. Ob sich die jahrelange Entwicklungsgeschichte auszahlt, wird sich erst mit dem Early-Access-Start am 25. August zeigen.

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WARUM DAS WICHTIG IST

Mit Patrice Désilets steht der ursprüngliche Schöpfer von Assassin's Creed hinter dem Projekt, dessen jahrelange juristische und konzeptionelle Odyssee nun in einem konkreten Release-Termin mündet. Für Fans historischer Action-Adventures ist der Early-Access-Start ein erster verlässlicher Prüfstein, ob sich die lange Entwicklungszeit gelohnt hat.

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